Valérie Bonneton
Werdegang
Valérie Bonneton wurde am 5. April 1970 in Somain im Département Nord geboren und wuchs im benachbarten Aniche auf. Ihr Vater arbeitete als Versicherungsvertreter, ihre Mutter war Hausfrau. Die Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckte sie bereits in der Schulzeit, entschied sich aber zunächst für den naturwissenschaftlichen Zweig ihres Abiturs mit dem Ziel, Tierärztin zu werden. Eine Rolle in Anouilhs „Antigone" brachte sie dann doch zur Schauspielerei zurück. Nach dem Abitur ging sie nach Paris, besuchte den Cours Florent und finanzierte sich mit verschiedenen Nebenjobs. 1991 wurde sie an der Nationalen Akademie für dramatische Kunst aufgenommen, wo sie bis zum 26. Lebensjahr ausgebildet wurde. Nach zahlreichen Nebenrollen in Filmen wurde sie 2007 durch die Fernsehserie „Fais pas ci, fais pas ça" bekannt. 2010 spielte sie in Guillaume Canets „Kleine wahre Lügen" mit, 2013 in „Eyjafjallajökull" neben Dany Boon, 2017 in „Garde alternée" mit Didier Bourdon und Isabelle Carré.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Filme mit Valérie Bonneton vertreten, allesamt Kinofilme, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 2011 bis 2019, decken also einen Zeitraum von acht Jahren ab. Genretechnisch überwiegen Komödie, Drama und Liebesfilm, was auf ein Schwerpunkt in leichteren, publikumsnahen Stoffen hindeutet. Zu den Titeln gehören „Eine Jugendliebe", „Der Sommer mit Pauline", „Ménage à Trois - Zum Fremdgehen verführt", „Nur eine Stunde Ruhe!", „Die Sch'tis in Paris" und „Eyjafjallajökull - Der unaussprechliche Vulkanfilm".
Einordnung
Der älteste bei uns gelistete Titel liegt 41 Jahre nach ihrem Geburtsjahr, der jüngste 49 Jahre danach. Die Bewertungen der sechs Filme bewegen sich zwischen 5,3 und 6,2 von 10, im Schnitt bei 5,8 von 10. Damit liegen alle Titel in einem engen, mittleren Bewertungsbereich ohne größere Ausschläge nach oben oder unten.