Die Royal Tenenbaums (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wes Anderson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-10-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 21.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 71.441.250 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (5.197 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Familie Tenenbaum ist alles andere als gewöhnlich. Sohn Chas gilt als Finanzgenie, Tochter Margot als gefeierte Autorin, Sohn Richie war Tennis-Champion. Eine Vorzeigefamilie also – wenn Vater Royal Tenenbaum nicht vor zweiundzwanzig Jahren seine Frau Etheline und die Kinder verlassen und damit den Niedergang eingeleitet hätte.
Als Royal nach zwei Jahrzehnten das Geld ausgeht, kehrt er zurück und täuscht dafür eine lebensgefährliche Erkrankung vor. Sein erklärtes Ziel ist die Zusammenführung der Familie. Sein Problem: Aus den Kindern sind neurotische Exzentriker geworden, für die Familie ein Fremdwort ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2001, Regie führte Wes Anderson; im Englischen heißt er „The Royal Tenenbaums“. In der Besetzung stehen Gene Hackman, Anjelica Huston, Ben Stiller und Gwyneth Paltrow. Die Altersfreigabe liegt bei zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama sind hier keine abwechselnden Tonlagen, sondern dieselbe Sache aus zwei Blickwinkeln. Die Ausgangslage – ein Vater, der eine Krankheit vortäuscht, um zurück in die Familie zu kommen – ist als Manöver komisch und in ihrer Voraussetzung traurig, weil sie nur nötig wird, wenn nichts anderes mehr trägt.
Dieselbe Doppelung liegt über den Kindern: Ihre früh erreichten Begabungen werden benannt, ihre Gegenwart besteht aus Neurosen. Die Besetzung mit vier gleichgewichtigen Namen deutet an, dass der Film nicht auf eine Hauptfigur zuläuft, sondern das Ensemble als Gefüge behandelt, in dem jede Figur ihren eigenen Rückstand mit sich trägt.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 aus mehreren tausend Stimmen ist ein hoher Wert, und die Stimmenzahl macht ihn belastbar. Er liegt deutlich über dem, was Komödien im Durchschnitt erreichen, was bei einem Stoff, der seinen Humor aus familiärem Scheitern zieht, nicht selbstverständlich ist.
Seit dem Erscheinungsjahr 2001 sind rund fünfundzwanzig Jahre vergangen; die Bewertung ist damit über einen langen Zeitraum entstanden. Im Genre steht der Film für die Familienkomödie, die ihre Figuren nicht auflöst, sondern in ihren Eigenheiten stehen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gene Hackman als Royal Tenenbaum
- Anjelica Huston als Etheline Tenenbaum
- Ben Stiller als Chas Tenenbaum
- Gwyneth Paltrow als Margot Tenenbaum
- Luke Wilson als Richie Tenenbaum
- Owen Wilson als Eli Cash
- Bill Murray als Raleigh St. Clair
- Danny Glover als Henry Sherman
- Seymour Cassel als Dusty
- Kumar Pallana als Pagoda
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Verfügbarkeit
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