Die rote Schildkröte (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Dudok de Wit |
|---|---|
| Genre | Animation, Drama, Fantasy, Familie |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-27 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 921.974 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.402 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann strandet nach einem Schiffbruch auf einer einsamen Insel. Zum Überleben findet er dort genug, doch Gefahren lauern überall, und die Insel bleibt eine Insel. Also baut er sich ein Floß, um fortzukommen. Der Versuch scheitert — eine rote Schildkröte zerstört das Holzgefährt. Er baut erneut, und wieder tritt das Tier dazwischen. Aus dem Wunsch, fortzukommen, wird so ein Ringen mit einem Gegenüber, das keine Absicht erklärt. Als die Schildkröte eines Tages an Land kommt, versucht der Mann sie zu überwältigen, damit seine Flucht endlich gelingen möge. Doch das Tier erweist sich als magische Kreatur, und von da an ist die Geschichte eine andere.
Entstehungsgeschichte
Michael Dudok de Wit inszenierte den 2016 erschienenen Animationsfilm. Zur Besetzung gehören Tom Hudson, Baptiste Goy, Axel Devillers und Barbara Beretta — vier Namen für einen Film, dessen Handlung mit einer einzigen gestrandeten Figur beginnt. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, der Film ist ab 0 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Animation, Drama, Fantasy und Familie erklärt viel über die Anlage. Das Dramatische liegt in der Ausgangslage: ein Mensch, eine Insel, kein Ausweg. Das Fantastische betritt die Erzählung erst mit dem Tier, und zwar so, dass es die bis dahin nüchterne Situation umdeutet, statt sie zu verlassen. Dass der Film zugleich ein Familienfilm ist, verweist auf eine Erzählweise, die ohne komplizierte Vorkenntnisse auskommt und sich auf Bilder und Handlungen verlassen kann.
Einordnung & Wirkung
Aus einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich ergibt sich ein Schnitt von 7,4 von 10. Die Bewertung liegt spürbar über der Mitte, die Stimmenzahl bleibt überschaubar — ein Verhältnis, das eher auf ein interessiertes als auf ein sehr breites Publikum deutet. Zehn Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für eine Spielart des Animationsfilms, die auf eine einfache Ausgangslage setzt und die Fantastik sparsam einsetzt. Dass er zugleich ohne Altersbeschränkung freigegeben und als Drama angelegt ist, beschreibt seine Stellung im Genre recht genau: zugänglich für alle, im Ton aber nicht auf Kinderunterhaltung festgelegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Hudson als The Son as a Young Adult (voice)
- Baptiste Goy als The Son as a Child (voice)
- Axel Devillers als The Son as a Baby (voice)
- Barbara Beretta als The Mother (voice)
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Verfügbarkeit
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