Die Regeln des Spiels (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Avary |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.832.822 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (636 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Studentenparty mit dem hochtrabenden Namen „End of the World Party“ bildet den Ausgangspunkt. Lauren Hynde verliert dort ihre Jungfräulichkeit an einen Unbekannten, während ein Filmstudent ihre Ohnmacht ausnutzt und die Szene aufzeichnet. Am selben Abend bietet Paul Denton einem auf der Party kennengelernten jungen Mann Ecstasy an; sein Annäherungsversuch endet in Beschimpfungen und Gerangel.
Sean Bateman wiederum streift mit zerschlagenem Gesicht durch dieselbe Party, zerreißt violette Briefe und spricht eine Erstsemesterstudentin an, die wenige Minuten später in seinem Zimmer sitzt, gerührt von ein paar auf der Gitarre geklimperten Liedern. Erzählt wird das in wechselnden Ich-Stimmen, die ihre eigenen Erlebnisse rückblickend kommentieren.
Entstehungsgeschichte
Roger Avary hat die 2002 erschienene Arbeit inszeniert. Der Film verbindet drei Genres — Drama, Liebesfilm und Komödie —, die Freigabe wurde ab 16 Jahren erteilt. Vier Namen führt die Besetzung: James Van Der Beek, Shannyn Sossamon, Ian Somerhalder und Jessica Biel.
Hinter den Kulissen
Dass ausgerechnet Liebesfilm und Komödie neben dem Drama stehen, ist die eigentliche Auskunft über den Ton. Was geschildert wird, ist wenig romantisch und noch weniger komisch; die Genrebezeichnungen passen nur, wenn man sie als Haltung liest, nicht als Versprechen. Auffällig ist die Erzählform. Mehrere Figuren durchlaufen denselben Abend, ohne dass ihre Wege sich zu einer gemeinsamen Handlung fügen, und ihre Kommentare greifen der Zeit voraus. Damit steht nicht das Geschehen im Vordergrund, sondern die Distanz, mit der darüber gesprochen wird — auch dann, wenn das Geschehene Grenzüberschreitungen einschließt.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 ist eine Durchschnittsbewertung knapp über der Mitte, getragen von einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich. Bei einem Stoff, der 24 Jahre zurückliegt und derart schroff mit seinen Figuren umgeht, ist ein solcher Wert erwartbar: Er beschreibt eher geteilte als einhellige Reaktionen. Innerhalb des Hochschul- und Jugenddramas gehört die Arbeit zu den Vertretern, die auf Sympathie für ihre Figuren verzichten und stattdessen deren Gleichgültigkeit vorführen. Wer daran Gefallen findet, wird die Form schätzen; wer eine Entwicklung erwartet, wird sie vermissen — und beides schlägt sich in einem Mittelwert nieder, der weniger über die Qualität als über die Spannbreite der Reaktionen aussagt.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Van Der Beek als Sean Bateman
- Shannyn Sossamon als Lauren Hynde
- Ian Somerhalder als Paul Denton
- Jessica Biel als Lara
- Kate Bosworth als Kelly
- Jay Baruchel als Harry
- Thomas Ian Nicholas als Mitchell
- Russell Sams als Richard
- Kip Pardue als Victor
- Joel Michaely als Raymond
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Verfügbarkeit
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