Die perfekte Kandidatin (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Haifaa al-Mansour |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-03-06 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 1.338.195 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maryam arbeitet als Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien und muss sich dort Tag für Tag den Respekt von Kollegen und Patienten neu erarbeiten. Besonders ärgert sie der Zustand der Zufahrtsstraße zur Klinik: Weil die Stadt sie nicht asphaltiert, bleiben Patienten immer wieder im Schlamm stecken. Als Maryam sich um eine bessere Stelle in Dubai bewirbt, scheitert die Reise an einer Formalität – ihr fehlt die vorgeschriebene männliche Begleitung. Auf der Suche nach Hilfe bei einem entfernten Cousin gerät sie in ein Beamtenbüro, das gerade Kandidaten für die Stadtratswahl registriert. Aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand selbst zur Kandidatin, ohne die Tragweite dieses Schritts zu ahnen. Erst nach und nach erkennt sie, dass ihr die Kandidatur tatsächlich die Möglichkeit eröffnen könnte, die Asphaltierung der Straße selbst durchzusetzen.
Entstehungsgeschichte
„Die perfekte Kandidatin“ entstand 2020 unter der Regie von Haifaa al-Mansour und ist als Spielfilm im Dramagenre angelegt. Die Rollen sind mit ميلا الزهراني, Nora Al Awadh, Dae Al Hilali und Khalid Abdulrhim besetzt. Eine Altersfreigabe ist nicht mit Einschränkungen versehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ein persönliches Anliegen – eine kaputte Straße – mit einer strukturellen Frage: welchen Spielraum eine Frau in ihrem Umfeld hat, um etwas zu verändern. Dass Maryam eher zufällig und aus Trotz zur Kandidatin wird, prägt die Erzählweise: Es geht nicht um eine geplante politische Karriere, sondern um eine Verkettung von Hindernissen, aus der sich eine ungewollte Chance ergibt. Die reine Drama-Einordnung deutet darauf hin, dass der Film auf zugespitzte Konflikte oder Komik verzichtet und stattdessen den Alltag und die kleinen bürokratischen Reibungen in den Mittelpunkt stellt, aus denen sich die größere Frage nach Handlungsspielraum entwickelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht auffällig gefeierten Bereich seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsgrundlage stark verbreitert hätte, was auf ein eher kleines, aber beständiges Publikum schließen lässt. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Film mit seiner Alltagsnähe und dem gesellschaftlichen Bezug in eine Reihe von Werken ein, die persönliche Geschichten nutzen, um größere Fragen zu verhandeln.
Bilder





Besetzung & Stab
- Mila Al-Zahrani als Dr. Maryam Alsafan
- Nora Al Awadh als Sara
- Dae Al Hilali als Selma
- Khalid Abdulrhim als Abdulaziz
- Shafi Al Harthy als Mohammed
- Mohamed Othman als Himself
- Nojoud Ahmed als Dr. Abeer
- Khadeeja Mua'th als Khadeeja
- Tareq Al Khaldi als Omar
- Reema Mohammed als Badria (voice)
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Verfügbarkeit
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