Die Misswahl (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippa Lowthorpe |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Komödie |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-03-12 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 1.073.290 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (307 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London im Jahr 1970: Die Wahl zur Miss World läuft als Fernsehshow, die weltweit mehr Menschen vor die Bildschirme zieht als jedes andere Programm. Durch den Abend führt der amerikanische Komiker Bob Hope. Mitten in der Live-Übertragung stürmen Aktivistinnen der gerade erst gegründeten Frauenbefreiungsbewegung die Bühne und unterbrechen die Sendung. Ihr Vorwurf lautet, dass Schönheitswettbewerbe Frauen herabwürdigen.
Über Nacht ist die junge Bewegung landesweit bekannt. Doch als die Show weitergeht, sorgt schon die nächste Entscheidung für Aufsehen: Gekrönt wird nicht die favorisierte Kandidatin aus Schweden, sondern Miss Grenada, die als erste schwarze Frau den Titel erhält. Innerhalb weniger Stunden wird so ein weltweites Publikum Zeuge von zwei Ereignissen, die das Bild von Schönheit und Rollenbildern gleichzeitig ins Wanken bringen.
Entstehungsgeschichte
Philippa Lowthorpe hat die Geschichte 2020 als Spielfilm umgesetzt. Vor der Kamera stehen Keira Knightley, Gugu Mbatha-Raw, Jessie Buckley und Keeley Hawes. Dass vier Schauspielerinnen die Besetzung anführen, passt zu einem Stoff, der von Frauen auf beiden Seiten der Bühne erzählt. Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung, also auch für ein junges Publikum.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Historie und Komödie und stützt sich auf wahre Begebenheiten. Diese Mischung verspricht einen Ton, der politische Konflikte ernst nimmt, ihnen aber mit Witz begegnet. Reizvoll ist die doppelte Anlage der Handlung: Protest und Krönung fallen auf denselben Abend und beleuchten dieselbe Frage aus zwei Richtungen. Die eine Seite stellt den Wettbewerb grundsätzlich infrage, die andere verändert ihn von innen. Ein einziges Fernsehereignis wird damit zum Knotenpunkt mehrerer Lebenswege.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 6,4 von 10 Punkten liegt die Resonanz im soliden Mittelfeld, getragen von einer Bewertungsbasis im unteren dreistelligen Bereich. Das deutet auf ein Publikum hin, das den Film überwiegend wohlwollend aufnimmt, ohne ihn deutlich herauszuheben. Seit der Veröffentlichung sind 6 Jahre vergangen. Im Feld der historischen Dramen nimmt der Film eine eigene Position ein, weil er ein reales Medienereignis mit komödiantischen Mitteln erzählt und dabei den Blick auf Gleichberechtigung und Herkunft richtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keira Knightley als Sally Alexander
- Gugu Mbatha-Raw als Jennifer Hosten - Miss Grenada
- Jessie Buckley als Jo Robinson
- Keeley Hawes als Julia Morley
- Phyllis Logan als Evelyn Alexander
- Lesley Manville als Dolores Hope
- Rhys Ifans als Eric Morley
- Greg Kinnear als Bob Hope
- John Heffernan als Gareth
- Suki Waterhouse als Sandra Anne Wolsfeld - Miss USA
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Verfügbarkeit
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