Die Mädchen von Rochefort (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jacques Demy |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-03-08 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (674 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rochefort: Die Zwillinge Solange und Delphine Garnier suchen die wahre Liebe. Ihre Mutter Yvonne hat Jahre zuvor den Mann ihres Lebens, Simon Dame, verlassen — allein, um nach einer Heirat nicht seinen kuriosen Nachnamen tragen und Madame Dame heißen zu müssen. In die Stadt kommen Bill und Etienne zu einer Schifffahrtsmesse; dazu Maxence, ein Matrose, der von einer „idealen Frau“ träumt, die ihm nie begegnet ist, und schließlich der amerikanische Musiker Andy Miller, der nach vielen Jahren zurückkehrt, um seinen alten Freund Simon zu treffen. An einem Wochenende laufen diese Wege zusammen.
Entstehungsgeschichte
Jacques Demy inszenierte den Film, der 1967 erschien. Catherine Deneuve und Françoise Dorléac spielen die Schwestern, Jacques Perrin und Gene Kelly ergänzen die Besetzung. Die vier Namen decken nur einen Teil des Personals ab — die Geschichte kennt deutlich mehr Figuren, was auf ein Ensemblestück hindeutet, in dem kein Handlungsstrang allein trägt.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm, Komödie und Drama gehen ineinander über, und die Motive zeigen, worauf die Konstruktion beruht: Geschwisterbeziehung, Zwillingsschwester, neue Liebe, unerwartetes Glück, Personenverwechslung, Brücke. Das ist das Baukastenmaterial der Verwechslungskomödie. Wenn zwei Schwestern einander gleichen und mehrere Männer auf der Suche sind, entstehen Begegnungen, die um Haaresbreite scheitern oder gelingen. Die Brücke als Motiv passt dazu: ein Ort des Übergangs, an dem Wege sich kreuzen können, ohne dass jemand es plant. Der Zufall ist hier keine Nachlässigkeit, sondern das Prinzip.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,7 von 10 fällt deutlich positiv aus, stützt sich jedoch auf eine vergleichsweise kleine Zahl von Stimmen. Neunundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film als Beispiel einer Erzählweise, die Leichtigkeit nicht mit Belanglosigkeit verwechselt: Unter der Komödie liegt mit der Geschichte der Mutter eine Entscheidung, die ein ganzes Leben verändert hat. Im Genre steht er auf der Seite der kunstvoll gefügten, nicht der realistischen Romanze.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Deneuve als Delphine Garnier
- Françoise Dorléac als Solange Garnier
- Jacques Perrin als Maxence
- Gene Kelly als Andy Miller
- Danielle Darrieux als Yvonne Garnier
- Michel Piccoli als Simon Dame
- George Chakiris als Etienne
- Grover Dale als Bill
- Jacques Riberolles als Guillaume Lancien
- Geneviève Thénier als Josette
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Verfügbarkeit
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