Die jüngste Tochter (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hafsia Herzi |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-10-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (142 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fatima ist siebzehn, die jüngste von drei Schwestern in einer französisch-algerischen Familie am Rande von Paris. Die Familie gibt ihr Halt, und Fatima liebt sie, doch sie geht ihren eigenen, vorsichtigen Weg. In sich trägt sie ein Begehren für Frauen, das sie erst zaghaft zulässt. Mit dem Beginn eines Studiums öffnet sich ihr eine neue Welt, fernab der vertrauten Strukturen. Dort verschärft sich ein Dilemma, das sie nicht länger aufschieben kann: wie sich die verschiedenen Teile der eigenen Identität, familiär, kulturell, persönlich, zusammenfügen lassen, ohne dass einer davon verleugnet werden muss.
Entstehungsgeschichte
Hafsia Herzi führte bei diesem 2025 entstandenen Drama Regie. In den Hauptrollen sind Nadia Melliti, Park Ji-Min, Amina Ben Mohamed und Rita Benmannana zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Liebesfilm setzt den Ton: Es geht weniger um äußere Konflikte als um ein inneres Ringen, das sich über Beziehungen entfaltet. Dass die Geschichte konsequent aus der Perspektive der jüngsten Tochter erzählt wird, macht sie zu einer Coming-of-Age-Erzählung im eigentlichen Sinn, eine Figur zwischen familiärer Zugehörigkeit und eigenem Verlangen, zwischen Herkunft und Aufbruch. Die Besetzung mit Nadia Melliti in der zentralen Rolle und Park Ji-Min als Gegenpart deutet darauf hin, dass die Geschichte über die Familie hinaus auch eine Begegnung zwischen zwei Frauen aus unterschiedlichen Welten erzählt. Dass der Film den Ausgang von Fatimas Dilemma offenlässt, statt ihn vorwegzunehmen, passt zu einer Erzählweise, die auf Beobachtung statt auf große Zuspitzung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer noch vergleichsweise schmalen Zahl abgegebener Stimmen lässt sich derzeit kein endgültiges Urteil über die Publikumsresonanz treffen. Da der Film erst 2025 entstanden ist, gibt es keinen zeitlichen Abstand, der eine Einordnung in eine spätere Entwicklung erlauben würde. Innerhalb der Kombination aus Drama und Liebesfilm reiht sich der Titel in eine Reihe von Werken ein, die familiäre Zugehörigkeit und queeres Begehren nicht gegeneinander ausspielen, sondern als gleichzeitig bestehende, ringende Realitäten einer jungen Frau zeigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nadia Melliti als Fatima
- Park Ji-min als Ji-Na
- Amina Ben Mohamed als Kamar
- Rita Benmannana als Dounia
- Melissa Guers als Nour
- Razzak Ridha als Ahmed
- Louis Memmi als Benjamin
- Anouar Kardellas als Nacer
- Waniss Chaouki als Tarik
- Madi Dembele als Madi
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Verfügbarkeit
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