Die Hunde sind los (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Rosen |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 423.281 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (309 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Schicksal meint es nicht gut mit zwei Hunden: dem sanften Foxterrier Snitter und dem alten, abgeklärten Labrador Wuff. Zwar gelingt ihnen die Flucht aus einer Tierversuchsanstalt, doch damit beginnt erst ein nahezu aussichtsloser Kampf ums Überleben.
Die Menschen halten die beiden für Überträger gefährlicher Krankheitserreger und machen gnadenlos Jagd auf sie. Wuff und Snitter bleiben auf der Flucht, stets bedroht und ohne sicheren Ort. Ihre einzige Hoffnung liegt jenseits des großen Wassers, wo sie ein Zuhause zu finden hoffen. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, bleibt bis zuletzt ungewiss.
Entstehungsgeschichte
Martin Rosen führte bei diesem Film aus dem Jahr 1982 Regie. Er verbindet Animation mit Abenteuer und Drama. Zur Besetzung gehören John Hurt, Christopher Benjamin, James Bolam und Nigel Hawthorne. Mit einer Freigabe ab zwölf Jahren wird deutlich, dass es sich trotz der Tierhelden und der animierten Form nicht um einen Film für die Kleinsten handelt.
Hinter den Kulissen
Die Genremischung ist bemerkenswert. Animation wird oft mit leichter Familienunterhaltung verbunden, hier jedoch trifft sie auf ein ernstes Drama. Das Abenteuer ist keines der fröhlichen Art, sondern eine Flucht unter ständiger Bedrohung.
Die Geschichte greift ein belastendes Thema auf: Tierversuche. Aus der Perspektive der Hunde erscheinen die Menschen als Bedrohung, die aus Angst vor Krankheiten gnadenlos Jagd macht. Diese Umkehr des Blickwinkels verleiht dem Stoff seine Wucht. Die beiden Hauptfiguren sind als Gegensatzpaar angelegt, der eine sanft, der andere alt und abgeklärt, was ihre Beziehung und ihren gemeinsamen Überlebenskampf prägt. Die Sehnsucht nach einem Zuhause jenseits des Wassers gibt der Flucht ein Ziel und dem Drama eine Spannung zwischen Hoffnung und Verzweiflung.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 erzielt der Film eine sehr hohe Durchschnittsbewertung. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen und zeigt eine deutliche Zustimmung derjenigen, die ihre Stimme abgegeben haben.
Nach 44 Jahren nimmt der Film innerhalb der Animation eine besondere Stellung ein, weil er das Medium für einen ernsten, schmerzhaften Stoff nutzt. Er zeigt, dass Animation nicht auf heitere Unterhaltung beschränkt ist, sondern auch schwierige Themen mit Nachdruck behandeln kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Hurt als Snitter (voice)
- Christopher Benjamin als Rowf (voice)
- James Bolam als The Tod (voice)
- Nigel Hawthorne als Dr. Boycott (voice)
- Warren Mitchell als Tyson / Wag (voice)
- Judy Geeson als Pekinese (voice)
- Patrick Stewart als Major (voice)
- Brian Stirner als Laboratory Assistant (voice)
- Penelope Lee als Lynn Driver (voice)
- Geoffrey Matthews als Farmer (voice)
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