Die Horde (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yannick Dahan |
|---|---|
| Genre | Action, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-02-10 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 3.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.943.372 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (536 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Polizist Mathias Rivoallan wird hingerichtet aufgefunden. Bei seiner Beerdigung schwören vier seiner Kollegen bittere Rache an einer Gruppe von Immigranten, den sogenannten Markudis. Die nigerianisch-osteuropäische Gang hat sich in einem fast leer stehenden Hochhaus eingenistet, das die Polizisten in einer Nacht-und-Nebel-Aktion stürmen. Der überstürzte Plan geht schief, das Blatt wendet sich schnell. Als draußen Sirenen zu hören sind, scheint Verstärkung nahe, doch ein Blick vom Dach auf die nächtliche Stadt zeigt ein Bild der Zerstörung. Die Feindschaft zwischen Polizisten und Gang wird plötzlich nebensächlich, denn das Böse rückt in geballter Form auf das Hochhaus vor, und wer überleben will, muss mit dem Gegner von eben zusammenarbeiten.
Entstehungsgeschichte
Yannick Dahan inszenierte den Film, der 2010 herauskam. Claude Perron, Jean-Pierre Martins, Ériq Ebouaney und Aurélien Recoing bilden die Besetzung. Die Freigabe ab 18 Jahren, die höchste Stufe, macht deutlich, dass die Gewalt hier nicht ausgespart wird.
Hinter den Kulissen
Action, Horror und Thriller lauten die Genres, und die Anlage ist die eines Belagerungsfilms. Das Hochhaus ist ein geschlossener Raum, aus dem es kein Entkommen gibt, und die Bedrohung kommt von außen. Was hier nur „das Böse in geballter Form“ heißt, bleibt unbestimmt, und das ist bezeichnend: Die Geschichte beginnt als Rachethriller unter Menschen und kippt dann in Horror. Der eigentliche Kern ist die erzwungene Zusammenarbeit von Polizisten und Kriminellen, die sich Minuten zuvor noch töten wollten. Diese Konstellation erlaubt es, Loyalität, Misstrauen und Überlebenswillen auf engstem Raum gegeneinander auszuspielen, während draußen die Stadt untergeht.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,0 von 10 liegt genau in der Mitte, die Stimmenbasis im mittleren dreistelligen Bereich. Für einen Horrorfilm mit Freigabe ab 18 ist das ein durchschnittliches Ergebnis, das weder Begeisterung noch Ablehnung erkennen lässt. 16 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Genre für die Variante, die Belagerung und Rachegeschichte verschränkt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Claude Perron als Aurore
- Jean-Pierre Martins als Ouessem
- Ériq Ebouaney als Adewale
- Aurélien Recoing als Jiménez
- Doudou Masta als Bola
- Antoine Oppenheim als Tony
- Jo Prestia als José
- Yves Pignot als René
- Adam Pengsawang als The Czech
- Sébastien Peres als Séb
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Verfügbarkeit
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