Die Hexen von Eastwick (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Miller |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-06-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 22.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 63.766.510 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.619 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eastwick in Rhode Island ist eine Kleinstadt, in der wenig geschieht. Alexandra ist Bildhauerin, Jane Musiklehrerin, Sukie schreibt für die Zeitung. Alle drei sind unzufrieden, und alle drei ahnen nicht, dass sie zusammen einen Hexenzirkel bilden.
Dann zieht Daryl Van Horne in die Stadt. Er verführt eine nach der anderen — und die drei entdecken dabei Kräfte, von denen sie nichts wussten. Zu Außenseiterinnen macht sie das ohnehin.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist John Updikes Roman von 1984; die deutsche Übersetzung von Maria Carlsson erschien 1985.
Regie führte George Miller, das Drehbuch schrieb Michael Cristofer. Produziert wurde der Film von Neil Canton, Peter Guber und Jon Peters.
Jack Nicholson spielt Daryl Van Horne, Cher die Alexandra Medford, Susan Sarandon die Jane Spofford, Michelle Pfeiffer die Sukie Ridgemont, Veronica Cartwright die Felicia Alden und Richard Jenkins den Clyde Alden.
Die Kamera führte Vilmos Zsigmond, die Musik stammt von John Williams.
Gedreht wurde vom 14. Juli 1986 an über sechs Wochen — in Massachusetts, unter anderem in Cohasset, Marblehead und Scituate, auf Castle Hill in Ipswich, im Wang Theatre in Boston, in der Greystone Mansion in Beverly Hills und auf dem Gelände von Warner Bros.
Das Budget betrug 22 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der eigentliche Zug liegt in der Umkehrung. Was als Verführungsgeschichte beginnt, kippt in dem Moment, in dem die drei begreifen, dass sie gemeinsam etwas vermögen, was keine von ihnen allein könnte.
Dass sie erst durch Van Horne von ihren Kräften erfahren, macht ihn zugleich zur Ursache ihres Problems und zu dessen Auslöser.
Jack Nicholson wurde für diese Rolle mehrfach ausgezeichnet, und die Kritik war sich einig, dass der Film an ihm hängt. Auf Rotten Tomatoes heißt es, Nicholson leihe dieser Anlage genug dekadente Bosheit.
Die Kehrseite benannte dieselbe Kritik: Das Finale wurde als überambitioniert empfunden.
Einordnung & Wirkung
Bei 22 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 103 Millionen ein, davon 63,8 Millionen in den Vereinigten Staaten und Kanada.
Ausgezeichnet wurde er mit dem BAFTA für die besten visuellen Effekte, dem BMI Film Music Award und dem Saturn Award für den besten Hauptdarsteller; Jack Nicholson erhielt zudem die Preise der Filmkritiker von Los Angeles und New York.
Nominiert war der Film für zwei Oscars — Musik und Ton — sowie für einen Grammy und einen Hugo Award.
Zwei Oscar-Nominierungen für John Williams' Musik und den Ton bei einer Komödie über Hexerei sind ein Hinweis darauf, mit welchem Aufwand hier gearbeitet wurde. Der Stoff wurde später noch zweimal verfilmt: 1992 als Fernsehfilm und 2009 als Serie mit dreizehn Folgen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Nicholson als Daryl Van Horne
- Cher als Alexandra Medford
- Susan Sarandon als Jane Spofford
- Michelle Pfeiffer als Sukie Ridgemont
- Veronica Cartwright als Felicia Alden
- Richard Jenkins als Clyde Alden
- Keith Jochim als Walter Neff
- Carel Struycken als Fidel
- Helen Lloyd Breed als Mrs. Biddle
- Caroline Struzik als Carol Medford
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