Die Glücksritter (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Landis |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-06-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 90.404.800 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (3.771 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Randolph Duke hat ein Steckenpferd: die Soziologie. Er ist fest davon überzeugt, dass Umfeld und Herkunft das Schicksal eines Menschen bestimmen. Sein Bruder Mortimer sieht das grundlegend anders. Um die Sache auszufechten, schließen die beiden eine Wette ab, deren Einsatz bei einem einzigen Dollar liegt. Das Versuchsfeld richten sie sich selbst ein. Louis Winthorpe, letzter Überlebender einer schwerreichen Familie und an ein sorgloses Dasein gewöhnt, soll das Leben des mittellosen Bettlers Billy Ray Valentine führen — und umgekehrt. Mit Hilfe des Schurken Clarence Beeks ist der Tausch ein Kinderspiel, und die beiden Versuchskaninchen finden sich im Handumdrehen in einer völlig neuen Existenz wieder.
Entstehungsgeschichte
Die Regie dieser 1983 herausgekommenen Komödie, die im englischen Sprachraum „Trading Places" heißt, lag bei John Landis. Dan Aykroyd und Eddie Murphy stehen als getauschtes Paar im Zentrum, Ralph Bellamy und Don Ameche geben die beiden Brüder, deren Wette alles in Gang setzt. Eine Freigabe ab sechzehn Jahren fällt für eine Komödie vergleichsweise hoch aus.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und die Anlage der Geschichte zeigt, welcher Art sie ist. Am Anfang steht kein Gag, sondern ein Experiment, in dem Menschen zum Material werden. Der Einsatz von einem Dollar hält die Fallhöhe zwischen dem Aufwand und dem Anlass offen: Zwei Existenzen werden umgestürzt, damit eine Meinungsverschiedenheit entschieden wird. Aus dieser Bauweise ergibt sich eine Komik, die vom Kontrast lebt — vom reichen Mann in Armut und vom armen Mann im Überfluss — und die zugleich eine Behauptung über Klassenzugehörigkeit auf die Probe stellt. Dass die Geschichte zu Weihnachten spielt, verankert das Ganze in einer Jahreszeit, in der die Frage nach Besitz und Bedürftigkeit ohnehin naheliegt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 bei mehreren tausend Stimmen liegt die Bewertung deutlich über dem Mittelfeld. Über vier Jahrzehnte nach dem Erscheinen ist das ein Wert, der nicht aus der ersten Begeisterung stammt, sondern aus dem, was von einem Film übrig bleibt, wenn seine Zeit vergangen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dan Aykroyd als Louis Winthorpe III
- Eddie Murphy als Billy Ray Valentine
- Ralph Bellamy als Randolph Duke
- Don Ameche als Mortimer Duke
- Denholm Elliott als Coleman
- Jamie Lee Curtis als Ophelia
- Paul Gleason als Clarence Beeks
- Frank Oz als Corrupt Cop
- Jim Belushi als Harvey
- Kristin Holby als Penelope Witherspoon
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Verfügbarkeit
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