Die Glocken von St. Marien (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leo McCarey |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-12-27 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 21.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (154 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Pater O'Malley übernimmt die Leitung der Pfarrei an der katholischen Schule St. Marien, deren Unterricht vollständig in den Händen von Nonnen liegt. An der Spitze steht Schwester Benedict, die sich mit großer Hingabe um die Schule und ihre Schülerinnen und Schüler kümmert. Doch das Gebäude ist alt und baufällig, eine Schließung rückt näher. Verschärft wird die Lage durch den Geschäftsmann Horace P. Bogardus, der nebenan ein Bürogebäude für 700 Angestellte errichtet und dafür Parkplätze benötigt. Er setzt darauf, dass St. Marien dem Abriss weicht, und wird so zur treibenden Kraft eines Konflikts, der die Zukunft der Schule in Frage stellt. Wie sich O'Malley und Schwester Benedict zu dieser Bedrohung verhalten und ob sich ihre Wege in dieser Auseinandersetzung annähern oder reiben, bleibt in der Ausgangslage offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1945 unter der Regie von Leo McCarey. In den Hauptrollen sind Bing Crosby als Pater O'Malley und Ingrid Bergman als Schwester Benedict zu sehen, unterstützt von Henry Travers und William Gargan. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie deutet darauf hin, dass der Film den ernsten Grundkonflikt um den drohenden Verlust der Schule mit leichteren, zwischenmenschlichen Tönen verbindet. Die Konstellation zweier gegensätzlicher Figuren an der Spitze einer Institution – ein neu ankommender Pfarrer und eine seit langem etablierte Ordensschwester – legt eine Erzählung nahe, die auf Reibung und Annäherung zwischen unterschiedlichen Führungsstilen setzt. Der Gegenspieler Bogardus verkörpert dabei wirtschaftliches Kalkül, das dem gemeinnützigen Anliegen der Schule entgegensteht, und liefert so den äußeren Druck, gegen den sich die Gemeinschaft behaupten muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein solides, aber kein überragendes Echo ab. Seit der Entstehung des Films 1945 sind mittlerweile 80 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühzeit des Tonfilmschaffens einordnet, in der Dramen mit komödiantischen Einsprengseln und religiösen Schauplätzen einen festen Platz im Filmangebot hatten. Innerhalb dieser Tradition steht "Die Glocken von St. Marien" als Beispiel für ein Genre, das ernste gesellschaftliche Fragen mit versöhnlichem Humor verband.
Bilder







Besetzung & Stab
- Bing Crosby als Father O'Malley
- Ingrid Bergman als Sister Mary Benedict
- Henry Travers als Horace P. Bogardus
- William Gargan als Joe Gallagher
- Ruth Donnelly als Sister Michael
- Joan Carroll als Patsy Gallagher
- Martha Sleeper als Mary Gallagher
- Rhys Williams als Dr. McKay
- Richard Tyler als Eddie Breen
- Una O'Connor als Mrs. Breen
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Verfügbarkeit
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