Bing Crosby
Werdegang
Harry Lillis „Bing" Crosby Jr. wurde am 3. Mai 1903 geboren und starb am 14. Oktober 1977. Er war US-amerikanischer Sänger, Komiker und Schauspieler und galt als einer der ersten Multimedia-Stars, der von 1931 bis 1954 in den Bereichen Plattenverkäufe, Radio-Einschaltquoten und Kinoeinnahmen führend war. Seine frühe Karriere fiel mit Innovationen in der Aufnahmetechnik zusammen, die ihm einen eigenen, intimen Gesangsstil ermöglichten. Für seine Rolle als Pater Chuck O'Malley in „Der Weg zum Glück" erhielt er den Oscar als Bester Hauptdarsteller, für die erneute Darstellung dieser Figur in „Die Glocken von St. Marien" an der Seite von Ingrid Bergman folgte eine weitere Nominierung. Bekannt war Crosby zudem für seine langjährige Zusammenarbeit mit Bob Hope in den gemeinsam bis 1962 entstandenen „Road to…"-Filmen. Daneben engagierte er sich in der Entwicklung der Tonband- und Videoaufzeichnungstechnik und investierte in das Unternehmen Ampex.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Titel mit Bing Crosby als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1942 bis 1956, einer Zeitspanne von 14 Jahren, und liegen damit zwischen 39 und 53 Jahren nach seiner Geburt. Genrelich zeigt sich eine breite Mischung aus Komödie, Musik, Liebesfilm, Familie, Animation, Horror, Drama und Fantasy, wobei musikalische und komödiantische Elemente den Schwerpunkt bilden. Darunter finden sich „Weiße Weihnachten", „Der Weg zum Glück", „Die Glocken von St. Marien" sowie „Die Abenteuer von Ichabod und Taddäus Kröte".
Einordnung
Die sieben Titel bewerten wir zwischen 6,5 und 7,4 von 10, im Schnitt mit 6,9 von 10 – ein insgesamt gleichmäßiges, solides Bild ohne große Ausreißer. Der älteste Titel liegt 14 Jahre vor dem jüngsten, was auf eine über anderthalb Jahrzehnte reichende, im Katalog abgebildete Präsenz hinweist, ohne dass sich daraus weitere Schlüsse über die Gesamtkarriere ziehen lassen.