Die Frau in Grün (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy William Neill |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-06-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (159 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In London jagt eine Mordserie Angst und Rätsel zugleich: Junge Frauen werden getötet, jedem Opfer fehlt der kleine Finger. Inspektor Gregson von Scotland Yard tappt im Dunkeln, denn zwischen den Toten lässt sich kein Zusammenhang finden, sodass die Polizei einen Wahnsinnigen am Werk sieht. Sherlock Holmes widerspricht dieser Deutung, ihm wirkt das Vorgehen zu durchdacht für einen Verrückten. Der Selbstmord von Sir George Fenwick scheint zunächst nichts mit den Morden zu tun zu haben, doch Holmes und sein Begleiter Dr. Watson stoßen auf eine Verbindung: Fenwick war in die Taten verstrickt, ohne dafür verantwortlich zu sein, da er unter fremdem Einfluss stand. Über eine Gesellschaft für Hypnose gerät Holmes an die Spur von Professor Moriarty und seiner Komplizin Lydia Marlowe. Um dem Fall auf den Grund zu gehen, lässt sich Holmes selbst auf eine Hypnose ein – ein Wagnis mit ungewissem Ausgang.
Entstehungsgeschichte
„Die Frau in Grün“ entstand 1945 unter der Regie von Roy William Neill. In den Hauptrollen sind Basil Rathbone als Sherlock Holmes, Nigel Bruce als Dr. Watson, Hillary Brooke und Henry Daniell zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Krimi und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein scheinbar wahnsinniger Täter, ein Selbstmord ohne offensichtlichen Bezug und Hypnose als Mittel der Manipulation verweisen weniger auf rohe Gewalt als auf psychologische Verstrickung. Dass Holmes sich selbst der Hypnose aussetzt, macht ihn vom distanzierten Beobachter zum unmittelbar Gefährdeten und verschiebt den Fall von der reinen Rätsellogik hin zu einem Spiel mit Kontrolle und Manipulation. Die Besetzung mit Rathbone, Bruce, Brooke und Daniell folgt dabei einem eingespielten Ermittler-Gegenspieler-Muster.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer noch schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, was für eine Detektivgeschichte dieser Zeit nicht ungewöhnlich ist. Seit der Entstehung 1945 sind mittlerweile 80 Jahre vergangen, und der Film steht damit fest in der frühen Tradition der Holmes-Verfilmungen mit Rathbone und Bruce, deren Reiz weniger in Schockmomenten als im methodischen Aufdecken einer Verschwörung liegt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Basil Rathbone als Sherlock Holmes
- Nigel Bruce als Dr. John Watson
- Hillary Brooke als Lydia Marlowe
- Henry Daniell als Professor James Moriarty
- Paul Cavanagh als Sir George Fenwick
- Matthew Boulton als Inspector Gregson
- Eve Amber als Maude Fenwick
- Frederick Worlock als Dr. Onslow
- Percival Vivian als Dr. Simnell
- Coulter Irwin als Corporal Williams
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Verfügbarkeit
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