Die Fälscher (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stefan Ruzowitzky |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-03-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.250.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (714 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Berlin im Jahr 1936: Salomon Sorowitsch, den alle Sally nennen, ist der König der Fälscher und kennt sich mit Banknoten aus wie kaum ein anderer. Als Jude wird er im nationalsozialistischen Deutschland verraten, von der Gestapo verhaftet und in das Lager Mauthausen gebracht. Von dort verlegt man ihn bald nach Sachsenhausen, wo ihn Kommissar Herzog empfängt, der an diesem Ort eine geheime Operation leitet. Die Nationalsozialisten wollen Sorowitsch für die Operation Bernhard gewinnen: Fremde Devisen sollen in großem Umfang gedruckt werden, um die Wirtschaft der Alliierten zu schwächen. Eine eigens ausgewählte Gruppe jüdischer Fachleute soll ihm dabei zur Hand gehen. Bleibt die Arbeit ohne Erfolg, werden die Fälscher hingerichtet. Damit steht für Sorowitsch nicht mehr allein das eigene Überleben zur Debatte, sondern die Frage, was sein Gewissen zulässt.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den 2007 erschienenen Film Stefan Ruzowitzky. Karl Markovics, August Diehl, Devid Striesow und Martin Brambach bilden die Besetzung. Die Altersfreigabe wurde ab zwölf Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Kriegsfilm, doch der Krieg findet hier fast vollständig hinter Lagermauern statt. Die Werkstatt, in der gedruckt wird, ist Schutzraum und Falle zugleich: Wer gut arbeitet, verlängert sein Leben und stützt zugleich den Apparat, der ihn gefangen hält. Aus dieser Umkehrung bezieht die Geschichte ihre Spannung, ohne ein Schlachtfeld zu benötigen. Der Konflikt verläuft nicht zwischen zwei Armeen, sondern zwischen Können und Gewissen, und er wird auf engem Raum ausgetragen. Die knappe Besetzung deutet entsprechend auf ein Kammerspiel, in dem Handwerk, Zwang und moralische Entscheidung dicht beieinanderliegen.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 ist ein klar positives Ergebnis, das sich allerdings auf eine noch überschaubare Zahl von Stimmen im dreistelligen Bereich stützt. Seit dem Erscheinen sind 19 Jahre vergangen, und der Stoff hat mit dem Abstand nichts an Ernst verloren. Im Feld der Filme über nationalsozialistische Lager nimmt der Titel eine besondere Position ein, weil er nicht auf die Vernichtung selbst blickt, sondern auf eine Zwangsarbeit, die ihre Opfer zu Mitwirkenden macht. Nüchtern erzählt, ohne den Zwang zu beschönigen, unter dem die Figuren stehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Karl Markovics als Sorowitsch
- August Diehl als Burger
- Devid Striesow als Herzog
- Martin Brambach als Holst
- August Zirner als Dr. Klinger
- Veit Stübner als Atze
- Sebastian Urzendowsky als Kolya Karloff
- Andreas Schmidt als Zilinski
- Tilo Prückner als Dr. Viktor Hahn
- Lenn Kudrjawizki als Loszek
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Verfügbarkeit
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