Die Eroberung von Konstantinopel (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Faruk Aksoy |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Action, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 165 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-02-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 35.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (214 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1451 besteigt der erst achtzehnjährige Mehmed II. nach dem Tod seines Vaters den Thron des Osmanischen Reiches. Seine Gegner halten ihn für unerfahren, allen voran der oströmische Kaiser Konstantin, dessen Hauptstadt Konstantinopel hinter mächtigen Mauern als uneinnehmbar gilt. Mehmed will das Werk seines Vaters fortführen und ein Weltreich errichten, dafür muss die Stadt fallen. Er stellt ein riesiges Heer auf und lässt Kriegsschiffe bauen. Parallel dazu verliebt sich sein Jugendfreund Hasan in Era, die Tochter eines ehemaligen Kanonenbauers des oströmischen Reiches, der eine Waffe mit ungekannter Feuerkraft entwickeln soll. Im Frühjahr 1453 zieht das osmanische Heer vor die Stadtmauern, während Konstantin seine europäischen Verbündeten und den Vatikan um Hilfe bittet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2012 unter der Regie von Faruk Aksoy. In den Hauptrollen sind Devrim Evin, İbrahim Çelikkol, Dilek Serbest und Cengiz Coşkun zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Drama, Action und Kriegsfilm zeigt, dass der Stoff nicht als reine historische Nacherzählung angelegt ist, sondern auch persönliche Konfliktlinien einbaut: die Liebesgeschichte zwischen Hasan und Era läuft parallel zur militärischen Auseinandersetzung und verknüpft das große Belagerungsgeschehen mit einer kleineren, individuellen Ebene. Die Erzählung stellt zwei Herrscherfiguren gegenüber, einen jungen, unterschätzten Sultan und einen etablierten Kaiser, der auf die Uneinnehmbarkeit seiner Stadt vertraut. Diese Konstellation legt die dramatische Spannung zwischen scheinbarer Schwäche und tatsächlicher Entschlossenheit an, während die technische Frage der Kanone als konkretes Bindeglied zwischen Belagerungsdrama und persönlicher Geschichte dient.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsreaktionen, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mittlerweile 13 Jahre vergangen, in denen sich der Stoff der osmanischen Eroberung Konstantinopels im Kriegs- und Abenteuerfilmgenre nicht als besonders häufig behandeltes Thema etabliert hat. Innerhalb dieser Nische stellt der Film mit seiner Mischung aus historischem Großereignis und persönlicher Nebenhandlung eine eigenständige Herangehensweise dar.
Bilder


Besetzung & Stab
- Devrim Evin als Sultan Mehmed II
- İbrahim Çelikkol als Ulubatlı Hasan
- Dilek Serbest als Era
- Cengiz Coşkun als Giovanni Giustiniani
- Recep Aktuğ als Constantine XI
- Şahika Koldemir als Gulbahar Hatun
- Erden Alkan als Çandarlı Halil Paşa
- Naci Adıgüzel als Granduk Notaras
- Erdoğan Aydemir
- Raif Hikmet Cam als Aksemseddin
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