Die Eiskönigin - Völlig unverfroren (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jennifer Lee |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-11-20 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.274.219.009 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (17.896 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Elsa kann Eis und Schnee erschaffen und hat als Kind ihre jüngere Schwester Anna damit versehentlich verletzt. Seither lebt sie abgeschottet, mit Handschuhen und der Anweisung, nichts zu fühlen. Am Tag ihrer Krönung entgleitet ihr die Kontrolle vor allen Gästen; sie flieht in die Berge und stürzt Arendelle dabei in einen ewigen Winter.
Anna zieht ihr nach, ohne zu wissen, was sie erwartet. Der Film erzählt daraus keine klassische Rettungsgeschichte: Elsa ist keine Gegnerin, und die Bedrohung entsteht aus Angst — der ihren und der der anderen. Die Auflösung des Fluchs hängt an einer Handlung zwischen den Schwestern, nicht an einer Liebesgeschichte.
Entstehungsgeschichte
Disney versuchte seit den 1940ern, Hans Christian Andersens "Die Schneekönigin" zu verfilmen, und scheiterte über Jahrzehnte an der Vorlage: Die Titelfigur ist dort eine reine Antagonistin ohne Innenleben.
Der Durchbruch kam spät in der Produktion. Elsa war als Bösewichtin angelegt, bis das Team das Lied "Let It Go" von Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez hörte — es beschreibt eine Befreiung, nicht eine Machtergreifung. Daraufhin wurde die Figur umgeschrieben und der gesamte dritte Akt neu konzipiert. Jennifer Lee, die das Drehbuch verfasste, übernahm zusätzlich die Regie und wurde damit die erste Frau, die bei einem abendfüllenden Disney-Animationsfilm Regie führte.
Hinter den Kulissen
Schnee war die technische Hauptaufgabe. Disney entwickelte eine eigene Simulation, die das Verhalten von Schnee je nach Feuchtigkeit, Temperatur und Druck berechnet — ein Team arbeitete daran mit Unterstützung von Fachleuten für Materialsimulation. Für die Recherche reiste die Produktion nach Norwegen und ließ ein Eishotel in Quebec besichtigen.
Elsas Eispalast entsteht in einer einzigen durchgehenden Sequenz während des Lieds; die Architektur folgt Schneekristallgeometrie und wurde eigens dafür entworfen. Idina Menzel und Kristen Bell nahmen mehrere Duette gemeinsam im Studio auf statt getrennt, was für Animationsfilme unüblich ist.
Einordnung & Wirkung
"Die Eiskönigin" gewann zwei Oscars, als bester Animationsfilm und für den besten Song, und spielte weltweit über 1,28 Milliarden Dollar ein — bis dahin der erfolgreichste Animationsfilm überhaupt.
"Let It Go" wurde zu einem der meistgespielten Kinderlieder weltweit und in über vierzig Sprachen aufgenommen. Der Film wird als Wendepunkt in Disneys Umgang mit seinen Prinzessinnenfiguren gelesen: Die romantische Auflösung wird ausdrücklich verweigert, und der Prinz erweist sich als Gegner. Die Fortsetzung von 2019 spielte ebenfalls über eine Milliarde ein — beide gehören zu den erfolgreichsten Animationsfilmen der Geschichte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kristen Bell als Anna (voice)
- Idina Menzel als Elsa (voice)
- Jonathan Groff als Kristoff (voice)
- Josh Gad als Olaf (voice)
- Santino Fontana als Hans (voice)
- Alan Tudyk als Duke (voice)
- Ciarán Hinds als Pabbie / Grandpa (voice)
- Chris Williams als Oaken (voice)
- Stephen J. Anderson als Kai (voice)
- Maia Wilson als Bulda (voice)
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Verfügbarkeit
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