Die Eiskönigin 2 (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jennifer Lee |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation, Abenteuer, Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-11-20 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.453.683.476 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (10.475 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Jahre nach den Ereignissen des ersten Films hört Elsa eine Stimme, die sonst niemand wahrnimmt. Sie führt sie in einen verzauberten Wald nördlich von Arendelle, der seit Jahrzehnten von einer Nebelwand abgeriegelt ist — dort brach vor einer Generation ein Kampf zwischen Arendelle und dem Volk der Northuldra aus, seit dem niemand mehr hinein- oder herauskam.
Was Elsa und Anna dort finden, betrifft ihre eigene Familie: Ihr Großvater König Runeard ließ einen Damm bauen, der als Geschenk galt und tatsächlich die Lebensgrundlage der Northuldra schwächen sollte. Der Film läuft auf eine Entscheidung zu, die für einen Disney-Film ungewöhnlich ist — Anna zerstört den Damm, obwohl das Arendelle überfluten wird.
Entstehungsgeschichte
Jennifer Lee und Chris Buck kehrten als Regieduo zurück, Peter Del Vecho als Produzent. Das Budget lag bei rund 150 Millionen Dollar.
Die Northuldra sind an die Sámi angelehnt, das indigene Volk Nordskandinaviens. Nach Kritik am ersten Film, der sámische Elemente ohne Rücksprache verwendet hatte, schloss Disney für diesen Teil eine förmliche Vereinbarung mit einem Beirat namens Verdett, in dem der Saami-Rat sowie die sámischen Parlamente Finnlands, Norwegens und Schwedens vertreten waren. Sie prüften Darstellung, Kleidung und Musik.
Hinter den Kulissen
Nach Testvorführungen stellte sich heraus, dass Kinder der Handlung nicht folgen konnten. Die Produktion überarbeitete daraufhin einundsechzig Einstellungen neu und änderte fünfunddreißig weitere — ein für diesen Zeitpunkt im Ablauf erheblicher Eingriff.
Technisch waren Wasser und Feuer die Kernaufgaben: Der Wassergeist Nokk besteht aus einem Pferd, das seine Form fortlaufend verliert und neu bildet, während der Feuergeist Bruni Flammen erzeugt, die reale Physik nachbilden müssen. Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez schrieben erneut die Lieder; der Ruf, der "Into the Unknown" einleitet, verbindet lateinische Liturgie mit dem skandinavischen Kulning — einem Lockruf, mit dem Vieh von der Weide geholt wird.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 1,45 Milliarden Dollar ein und war damit zu seiner Zeit der zweiterfolgreichste Animationsfilm überhaupt.
Die Kritik lobte das Handwerk und stellte fest, dass er den ersten Teil nicht übertrifft. Bemerkenswert ist die inhaltliche Anlage: Der Film erzählt von einem Unrecht, das ein Königshaus an einem indigenen Volk begangen hat, und von einer Wiedergutmachung, die den eigenen Besitzstand kostet. Fachliteratur liest ihn seither als postkoloniale Erzählung — mit einem realen Bezug, weil Wasserkraftprojekte in Skandinavien tatsächlich sámische Lebensgrundlagen zerstört haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kristen Bell als Anna (voice)
- Idina Menzel als Elsa (voice)
- Josh Gad als Olaf (voice)
- Evan Rachel Wood als Iduna (voice)
- Jonathan Groff als Kristoff / Sven / Reindeers (voice)
- Sterling K. Brown als Mattias (voice)
- Alfred Molina als Agnarr (voice)
- Rachel Matthews als Honeymaren (voice)
- Jason Ritter als Ryder (voice)
- Martha Plimpton als Yelena (voice)
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Verfügbarkeit
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