Die Cleveland - Entführung (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex Kalymnios |
|---|---|
| Genre | Krimi, TV-Film, Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-02 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (441 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2002 lockt Ariel Castro seine Bekannte Michelle Knight unter einem Vorwand in sein Haus. Was als harmloser Besuch beginnt, wird für die junge Frau zum Albtraum. Castro fesselt sie und hält sie fortan gefangen, elf Jahre lang.
Michelle bleibt nicht das einzige Opfer. Zwei weitere Frauen geraten in seine Gewalt, und auch für sie wird Freiheitsberaubung zum Alltag, begleitet von Missbrauch und Gewalt. Die Jahre vergehen hinter verschlossenen Türen, abgeschnitten von der Außenwelt.
Erst 2013 endet das Martyrium, als die Polizei die Frauen befreit. Der Film nimmt sich der langen Zeit dazwischen an und erzählt von dem, was die Gefangenen in diesem Haus durchleben mussten.
Entstehungsgeschichte
Alex Kalymnios inszenierte dieses Drama, das 2015 als Fernsehfilm erschien. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und ist dem Bereich True Crime zuzuordnen. Zu sehen sind Taryn Manning, Raymond Cruz, Katie Sarife und Samantha Droke.
Die Einordnung als Fernsehfilm bestimmt den Rahmen: ein abgeschlossenes Werk, das einen über viele Jahre reichenden Fall in eine einzige Erzählung fasst.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und das Format des Fernsehfilms bestimmen die Form. Der Krimi-Anteil liegt im Verbrechen selbst, doch der Schwerpunkt verlagert sich deutlich ins Dramatische. Es geht weniger um Ermittlungsarbeit als um das Erleben der Opfer über einen sehr langen Zeitraum.
Als True Crime nach einer wahren Begebenheit macht der Film deutlich, dass hier keine erfundene Bedrohung erzählt wird. Das verlangt einen besonderen Umgang: Hinter jeder Figur stehen reale Menschen, deren Leid nicht zur bloßen Spannungsquelle werden darf. Eine Geschichte, die sich über elf Jahre Gefangenschaft erstreckt, muss zudem mit Zeitsprüngen arbeiten und das Verstreichen der Jahre spürbar machen, ohne den Blick auf die Frauen zu verlieren.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 zeigt, dass der Film beim Publikum überwiegend gut ankommt. Einige hundert Stimmen stehen dahinter, genug, um eine deutliche Tendenz abzulesen.
Seit dem Erscheinen sind elf Jahre vergangen. Im Feld der True-Crime-Dramen steht der Titel für eine Erzählweise, die das Verbrechen aus der Perspektive der Betroffenen betrachtet und ihre Ausdauer in den Vordergrund rückt. Der Stoff ist schwer, und der Film verlangt vom Publikum die Bereitschaft, sich auf das Leid der Frauen einzulassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Taryn Manning als Michelle Knight
- Raymond Cruz als Ariel Castro
- Katie Sarife als Gina DeJesus
- Samantha Droke als Amanda Berry
- Pam Grier als Carla
- Joe Morton als Agent Solano
- Jane Mowder als Michelle's Mother
- Kristina Kopf als Social Worker
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Verfügbarkeit
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