Die Bücherdiebin (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian Percival |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-11-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 19.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 76.586.316 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (4.583 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg lebt die neunjährige Liesel Meminger in Deutschland. Als ihr Bruder bei einem Zugunglück ums Leben kommt, versucht ihre Mutter, die als Kommunistin von den Nationalsozialisten verfolgt wird, das Mädchen in Sicherheit zu bringen. Liesel kommt daraufhin bei der einfachen Arbeiterfamilie Hubermann in Molching bei München unter, die unter der Haustreppe einen jüdischen Flüchtling versteckt hält. Die Pflegemutter Rosa ist streng und lässt Liesel hart im Haushalt arbeiten. Der Pflegevater Hans dagegen kümmert sich fürsorglich um das traumatisierte Kind, das Nacht für Nacht von seinen Erinnerungen wach gehalten wird. Er nutzt diese Stunden und bringt ihr das Lesen bei.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2013 unter der Regie von Brian Percival; der englische Titel lautet „The Book Thief“. Die Besetzung führen Geoffrey Rush, Sophie Nélisse, Emily Watson und Nico Liersch an. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren, was für einen Stoff aus der Zeit des Nationalsozialismus niedrig ausfällt und darauf hindeutet, dass die Erzählung durchgehend die Perspektive eines Kindes hält.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Anlage bestätigt das. Die historischen Ereignisse bilden den Rahmen, erzählt wird jedoch ein Alltag. Das Versteck unter der Treppe steht unmittelbar neben dem Haushalt, in dem gearbeitet und gelesen wird; die Bedrohung ist ständig anwesend, ohne die Handlung zu bestimmen. Die gestohlenen Bücher sind dabei mehr als ein Motiv, denn das Lesen wird zu dem, was das Kind seinem Verlust und der Verfolgung entgegensetzen kann. Aus der Flucht in Phantasiewelten wird so ein Handlungsstrang und nicht nur eine Zuflucht.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 bei mehreren tausend Stimmen sprechen für ein einheitlich positives Urteil bei belastbarer Beteiligung. Seit dem Erscheinungsjahr sind 13 Jahre vergangen. Innerhalb des Dramas gehört der Film zu den Arbeiten, die diese Zeit aus der Sicht eines Kindes und aus einer Kleinstadt heraus erzählen, statt sich auf die großen Schauplätze zu richten. Die niedrige Altersfreigabe öffnet ihn ausdrücklich auch für jüngere Zuschauer.
Bilder








Besetzung & Stab
- Geoffrey Rush als Hans Hubermann
- Sophie Nélisse als Liesel Meminger
- Emily Watson als Rosa Hubermann
- Nico Liersch als Rudy Steiner
- Ben Schnetzer als Max Vandenburg
- Heike Makatsch als Liesel's mother
- Barbara Auer als Ilsa Hermann
- Roger Allam als Narrator / Death (voice)
- Rainer Bock als Mayor Hermann
- Gotthard Lange als Grave Digger
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Verfügbarkeit
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