Die Bartholomäusnacht (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patrice Chéreau |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-05-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.318.578 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (436 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich im 16. Jahrhundert: Zwischen Hugenotten und Katholiken herrscht tiefe Feindschaft. Eine Heirat soll den Frieden sichern. Prinzessin Margot wird mit dem protestantischen Heinrich von Navarra vermählt, eine Verbindung, die weniger aus Zuneigung als aus politischem Kalkül geschlossen wird.
Doch die Hochzeit bringt nicht die erhoffte Versöhnung. Kaum ist die Ehe geschlossen, veranlasst Margots Mutter Katharina von Medici ein blutiges Pogrom. Das Fest der Einigung schlägt in Gewalt um, und Margot steht zwischen ihrer Familie und dem Mann, mit dem sie verheiratet wurde. Wie sie sich in dieser Lage verhält und was aus den Beteiligten wird, soll hier nicht vorweggenommen werden.
Entstehungsgeschichte
Patrice Chéreau verantwortet die Regie dieses Historiendramas, das 1994 erschien und im Englischen den Titel „Queen Margot“ trägt. Isabelle Adjani und Daniel Auteuil sind in tragenden Rollen zu sehen, dazu Jean-Hugues Anglade und Vincent Perez. Die Besetzung besteht damit aus vier Darstellern, die das Ensemble eines Hof- und Familiendramas bilden.
Mit einer Freigabe ab 16 Jahren trägt der Film der Gewalt Rechnung, die im Zentrum der Handlung steht.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Liebesfilm verbinden sich hier zu einem Stoff, in dem private und politische Konflikte untrennbar sind. Die Ehe zwischen Margot und Heinrich ist zugleich Liebesgeschichte und Staatsakt, und gerade diese Doppelrolle macht sie zerbrechlich. Der historische Rahmen der Religionskonflikte liefert die Kulisse, vor der sich persönliche Loyalitäten bewähren müssen.
Dass die Gewalt ausgerechnet unmittelbar nach einer Hochzeit ausbricht, schafft einen harten Kontrast zwischen Feier und Blutvergießen. Die Figur der Mutter als Urheberin des Pogroms rückt zudem die Familie selbst ins Zentrum der Machtfrage.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,2 von 10 Punkten und stützt sich auf einige hundert Stimmen. Das spricht für eine deutlich positive Aufnahme, auch wenn die Zahl der Bewertungen überschaubar bleibt.
Zweiunddreißig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Genre des Historienfilms für jene Werke, die eine Epoche religiöser Spaltung nicht als distanziertes Panorama zeigen, sondern über das Schicksal einzelner Figuren erzählen. Die Verbindung von Hofintrige, Glaubenskrieg und Liebesgeschichte prägt seinen Charakter.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabelle Adjani als Margot
- Daniel Auteuil als Henri de Navarre
- Jean-Hugues Anglade als Charles IX
- Vincent Perez als La Môle
- Virna Lisi als Catherine de Médicis
- Dominique Blanc als Henriette de Nevers
- Pascal Greggory als Anjou
- Claudio Amendola als Coconnas
- Miguel Bosé als Guise
- Asia Argento als Charlotte de Sauve
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Verfügbarkeit
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