Die Band von Nebenan (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eran Kolirin |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-09-13 |
| TMDB-Bewertung | 7 (180 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine kleine ägyptische Polizeikapelle reist nach Israel, um bei der Eröffnung eines arabischen Kulturzentrums aufzutreten. Doch am Flughafen wartet niemand auf sie, und auf eigene Faust verirrt sich die Gruppe schließlich in ein unscheinbares, fast vergessenes Dorf im Süden des Landes. Da an diesem Abend keine Weiterreise mehr möglich ist, müssen die Musiker dort übernachten und geraten so unweigerlich in das Leben dreier Ortsansässiger: Itzik, der gerade eine Ehekrise durchlebt, Papi, der sein lang ersehntes erstes Date hat, und Dina, die das örtliche Café betreibt und mit ihrer Einsamkeit kämpft. Aus einer Verkettung von Zufällen entsteht so eine Nacht, in der Fremde und Einheimische aufeinandertreffen, ohne dass viel mehr passieren müsste als ein gemeinsamer Abend.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Eran Kolirin bei diesem 2007 entstandenen Film. In den Hauptrollen sind Sasson Gabai, Ronit Elkabetz, Saleh Bakri und Khalifa Natour zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die aus einem Missgeschick heraus entsteht, aber wenig auf Pointen und viel auf stille Momente setzt. Dass die Handlung sich auf einen einzigen ungeplanten Abend in einem entlegenen Ort konzentriert, verlagert das Interesse weg von großen Ereignissen hin zu kleinen Begegnungen zwischen Menschen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben sollten. Die Konstellation dreier Dorfbewohner mit je eigenen persönlichen Anliegen – eine Beziehung in der Krise, ein erstes Date, anhaltende Einsamkeit – deutet darauf hin, dass der Film weniger von der Musikkapelle selbst erzählt als von dem, was ihre Ankunft in den Leben der Zurückgebliebenen auslöst. Die Sprach- und Kulturbarriere zwischen ägyptischen Gästen und israelischen Gastgebern liefert dabei den stillen Hintergrund, vor dem sich diese Begegnungen abspielen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber nicht überwältigend breites Echo ab. Seit dem Erscheinen des Films sind mittlerweile 18 Jahre vergangen, was ihn innerhalb seines Genres als ruhigen Vertreter einer Erzählweise erscheinen lässt, die auf leise Zwischenmenschlichkeit statt auf große dramatische Wendungen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sasson Gabai als Tewfiq Zakaria
- Ronit Elkabetz als Dina
- Saleh Bakri als Khaled
- Khalifa Natour als Simon
- Shlomi Avraham als Papi
- Rubi Moskovitz als Itzik
- Jabarin Camal als Imad
- Uri Gavriel als Avrum
- Imad Jabarin als Major-general Camal Abdel Azim
- Hila Sorjon-Fisher als Iris
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Verfügbarkeit
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