Die Aussprache (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sarah Polley |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-12-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.589.419 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (769 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Von außen wirkt die abgelegene, religiöse Gemeinschaft Molotschna friedlich. Eine kleine Gruppe von Familien lebt gemeinsam auf einem Bauerngut, alle tragen traditionelle Kleidung, moderne Technologie ist nirgends zu sehen. Unter diesem Mantel der Ruhe verbirgt sich schwere Gewalt. Die Frauen der Kolonie finden heraus, dass sie regelmäßig von den Männern betäubt und vergewaltigt werden. Damit stehen sie vor einer Entscheidung, die zum eigentlichen Gegenstand der Erzählung wird: nichts tun, die Kolonie verlassen oder bleiben und kämpfen.
Entstehungsgeschichte
Sarah Polley inszenierte das Drama, das 2022 erschien und international unter dem Titel „Women Talking“ läuft. Rooney Mara, Claire Foy, Jessie Buckley und Judith Ivey stehen im Zentrum der Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was zu einer Darstellung passt, die das Geschehen benennt, statt es auszubreiten.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und das ist hier eine Aussage über die Form. Es gibt keinen Thriller-Rahmen, der die Tat zum Rätsel machen würde, und keinen Gerichtsapparat, der die Entscheidung abnähme. Was bleibt, ist die Beratung selbst: Menschen in einem Raum, die abwägen, widersprechen, sich zusammenraufen müssen. Dass die Besetzung ganz überwiegend aus Frauen besteht, entspricht dieser Anlage, denn die Männer sind Gegenstand der Verhandlung, nicht ihre Teilnehmer. Auch die Ausgangslage ist bewusst reduziert: keine Technik, keine Verbindung nach außen, eine geschlossene Gemeinschaft. Damit steht jede der drei Möglichkeiten für sich, ohne Ausweg über Dritte.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 beschreibt deutliche, aber nicht einhellige Zustimmung; die Zahl der abgegebenen Stimmen bleibt im mittleren Bereich. Vier Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film weniger wie ein Fall, den man verfolgt, als wie eine Beratung, der man beiwohnt. Sein Gegenstand ist heikel, seine Behandlung nüchtern: Die Gewalt wird klar benannt, das Gewicht liegt auf den Folgen und darauf, was die Betroffenen daraus machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rooney Mara als Ona
- Claire Foy als Salome
- Jessie Buckley als Mariche
- Judith Ivey als Agata
- Ben Whishaw als August
- Sheila McCarthy als Greta
- Kate Hallett als Autje
- Michelle McLeod als Mejal
- Liv McNeil als Neitje
- August Winter als Melvin
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Verfügbarkeit
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