Die Atlas Trilogie: Teil 1 - Wer ist John Galt? (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Johansson |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-14 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.627.375 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (222 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Amerika im Jahr 2016, gezeichnet als ein Land, das unter dem Einfluss diffuser Interessengruppen zunehmend zu einem sozialistischen Wohlfahrtsstaat verkommt. Inmitten dieser Entwicklung steht die Unternehmerin Taggart, die sich gegen die politischen Strömungen stellt. Der Widerstand wird ihr nicht leicht gemacht: Ihr eigener Bruder, angetrieben von politischen Ambitionen, wendet sich gegen das Familienunternehmen und stellt sich damit gegen ihre Überzeugungen. Zugleich eröffnet sich Taggart eine neue Perspektive durch die Bekanntschaft mit dem Stahlmagnaten Reardon, der ähnliche wirtschaftliche und ideologische Ansichten teilt. Über der Geschichte liegt zudem das Rätsel einer Serie von Entführungen, die gezielt prominente Industrielle trifft und der Handlung eine mysteriöse, fast verschwörerische Note verleiht.
Entstehungsgeschichte
Der Film aus dem Jahr 2011 wurde von Paul Johansson inszeniert. Er ist der erste Teil einer Trilogie und in den Hauptrollen mit Taylor Schilling, Grant Bowler, Matthew Marsden und Edi Gathegi besetzt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Thriller, Science-Fiction und Mystery macht deutlich, dass der Film weniger auf reine Genreunterhaltung setzt, sondern eine gesellschaftspolitische Zukunftsvision mit Spannungselementen verknüpft. Die Ansiedlung der Handlung im nahen Zukunftsjahr 2016 – aus der Perspektive von 2011 nur wenige Jahre entfernt – verleiht der Erzählung den Charakter einer Warnung, die sich unmittelbar an die Gegenwart des Erscheinungsjahres richtet. Die Verbindung von Wirtschaftsdrama und mysteriöser Entführungsserie zeigt zudem, wie die persönliche Auseinandersetzung der Hauptfigur mit einem größeren, undurchsichtigen Geschehen verwoben wird, das über die Familien- und Unternehmensebene hinausreicht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 222 Stimmen bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld dessen, was ideologisch aufgeladene Zukunftsentwürfe im Genre erreichen. Die inzwischen vergangenen Jahre seit 2011 lassen die im Film gezeichnete nahe Zukunft von 2016 heute bereits als Vergangenheit erscheinen, was der Geschichte eine zusätzliche, retrospektive Note verleiht. Innerhalb der Mischung aus Drama, Thriller und Science-Fiction bleibt der Titel ein Beispiel für Erzählungen, die wirtschaftspolitische Fragestellungen mit spekulativen und mysteriösen Elementen verbinden.
Bilder


Besetzung & Stab
- Taylor Schilling als Dagny Taggart
- Grant Bowler als Henry "Hank" Rearden
- Matthew Marsden als James Taggart
- Edi Gathegi als Eddie Willers
- Jsu Garcia als Francisco D'Anconia
- Graham Beckel als Ellis Wyatt
- Jon Polito als Orren Boyle
- Patrick Fischler als Paul Larkin
- Rebecca Wisocky als Lillian Rearden
- Michael Lerner als Wesley Mouch
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Verfügbarkeit
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