Desierto - Tödliche Hetzjagd (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonás Cuarón |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-04-12 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 4.924.990 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (403 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Mexikaner Moses hat sich auf eine riskante Reise begeben, um endlich seinen Sohn wiederzusehen. Er hat zwei Führer bezahlt, die ihn zusammen mit einer Gruppe weiterer Menschen durch die Wüste bringen und ihnen illegal den Weg in die USA weisen sollen. Mitten in der Wüste gibt jedoch der Lastwagen den Geist auf, und die Gruppe muss den Rest der Strecke zu Fuß zurücklegen.
Kaum haben sie die Grenze überschritten und amerikanischen Boden betreten, kreuzt Sam ihren Weg. Mit seinem Hund an der Seite und einem Gewehr bewaffnet, hat der gnadenlose Südstaatler die Grenzpatrouille eigenmächtig übernommen. Er will den Einwanderern eine Lektion erteilen, und der ehemalige Soldat schreckt dabei nicht einmal vor Mord zurück. Für die Menschen in der Wüste beginnt ein Kampf ums Überleben mit ungewissem Ausgang.
Entstehungsgeschichte
Jonás Cuarón inszenierte den Film, der 2015 erschien und im Original „Desierto“ heißt. Gael García Bernal, Jeffrey Dean Morgan, Diego Cataño und Marco Pérez bilden die Besetzung. Die Freigabe ab 18 Jahren zeigt, dass die Gewalt der Hetzjagd nicht beschönigt wird.
Hinter den Kulissen
Thriller und Drama greifen ineinander, und die Grundanlage ist denkbar reduziert: Menschen auf der Flucht, ein Verfolger und eine Landschaft, die kaum Schutz bietet. Die Wüste ist dabei nicht nur Schauplatz, sondern selbst eine Bedrohung, in der Hitze, Weite und fehlende Deckung jeden Schritt gefährlich machen.
Die Geschichte verbindet das Spannungsmuster der Hetzjagd mit einem ernsten gesellschaftlichen Thema. Die Gejagten sind Migranten, die aus persönlichen Gründen aufgebrochen sind, im Fall von Moses aus dem Wunsch, sein Kind wiederzusehen. Der Jäger dagegen ist ein Mann, der eigenmächtig Gewalt ausübt und Selbstjustiz zur Mission erklärt. Diese Gegenüberstellung gibt dem Film eine moralische Schärfe, ohne dass er die Not der Betroffenen aus dem Blick verliert.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,2 von 10 bei einigen hundert Stimmen steht für ein solides, leicht positives Echo. Elf Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für einen Thriller, der mit minimaler Konstellation arbeitet und Spannung aus der Situation selbst gewinnt. Innerhalb des Genres setzt er auf Härte und Unmittelbarkeit und verknüpft sie mit einem Thema, das weit über die reine Verfolgungsjagd hinausweist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gael García Bernal als Moises
- Jeffrey Dean Morgan als Sam
- Diego Cataño als Mechas
- Marco Pérez als Lobo
- Alondra Hidalgo als Adela
- Óscar Flores Guerrero als Ramiro
- David Lorenzo als Ulysse
- Lew Temple als Border Patrol
- Butch McCain als Un animateur radio
- Claudia Angélica Amador Castellanos als Migrant
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Verfügbarkeit
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