Desert Hearts (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Donna Deitch |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-10-01 |
| Budget | 350.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (181 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1954, Reno, mitten in der Wüste Nevadas: Vivian Bell, Literaturprofessorin aus New York, reist an, um sich scheiden zu lassen. Sie kommt auf einer Ranch unter, die Frances Parker gehört, und will die Zeit bis zur Scheidung mit Arbeit und Rückzug überbrücken. Zurückhaltend und wenig selbstsicher, schließt sie sich zunächst in ihrem Zimmer ein. Doch die Ruhe, die sie sucht, bleibt aus, als sie Cay kennenlernt, Frances' Stieftochter. Die 25-Jährige arbeitet als Kassiererin in einem Casino, während sie eigentlich als Bildhauerin tätig ist, und lebt offen lesbisch – zum Missfallen von Frances. Cay verliebt sich in Vivian, die zehn Jahre älter ist und ihre eigene Anziehung zunächst zu ignorieren versucht. Am Ende gibt sie dem Gefühl nach, und beide Frauen beginnen, ihre Beziehung offen zu leben – in einer Umgebung, die dafür wenig Verständnis aufbringt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1985 unter der Regie von Donna Deitch. Die Hauptrollen übernehmen Helen Shaver als Vivian Bell und Patricia Charbonneau als Cay, an ihrer Seite stehen Audra Lindley als Frances Parker und Andra Akers. Das Werk ist als Drama mit dem Schwerpunkt Liebesfilm angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt bewusst in den 1950er Jahren, einer Zeit, in der eine gleichgeschlechtliche Beziehung öffentlich kaum denkbar war. Die Kombination aus Drama und Liebesfilm verlagert das Interesse weg von äußerer Handlung hin auf die innere Entwicklung der beiden Frauen: von Zurückhaltung und Verleugnung zu einem bewussten Bekenntnis. Die Konstellation zwischen der intellektuellen, gehemmten Vivian und der freieren, unangepassten Cay bildet einen Gegensatz, der die Handlung trägt. Auch die Familienkonstellation um Frances, die Cays Lebensweise ablehnt, setzt den privaten Konflikt in einen gesellschaftlichen Rahmen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit rezipiert einordnen. Seit seiner Entstehung 1985 sind vierzig Jahre vergangen, ein Zeitraum, der die Handlung selbst – im Nevada der 1950er Jahre angesiedelt – noch einmal zusätzlich in die Vergangenheit rückt. Innerhalb des Liebesfilm-Genres nimmt er durch seine explizite Auseinandersetzung mit einer lesbischen Beziehung eine Position ein, die sich von vielen zeitgenössischen Werken desselben Genres unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Helen Shaver als Vivian Bell
- Patricia Charbonneau als Cay Rivvers
- Audra Lindley als Frances Parker
- Andra Akers als Silver
- Gwen Welles als Gwen
- Dean Butler als Darrell
- Katie La Bourdette als Lucille
- James Staley als Art Warner
- Denise Crosby als Pat
- Antony Ponzini als Joe
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Verfügbarkeit
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