Der Zopf (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laetitia Colombani |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-11-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.235.757 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (267 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Frauen, drei Kontinente, drei Leben, die zunächst nichts miteinander verbindet. In Indien gehört Smita zu den „Unberührbaren“ und ist bereit, alles aufzugeben, damit ihre Tochter eine Schulbildung erhält, die ihr selbst verwehrt blieb. In Sizilien führt Giulia die Perückenwerkstatt ihres Vaters, die letzte ihrer Art in Palermo, und muss nach dessen schwerem Unfall erkennen, dass die Zukunft der Familie an einem seidenen Faden hängt. In Kanada steht Sarah, zweifach geschiedene Anwältin und Mutter dreier Kinder, kurz vor der Beförderung, auf die sie ihr gesamtes Berufsleben hingearbeitet hat, als sie die Diagnose Brustkrebs erhält. Drei Frauen, deren Wege sich nie kreuzen und die doch durch etwas Unsichtbares miteinander verwoben sind.
Entstehungsgeschichte
„Der Zopf“ (Originaltitel: „The Braid“) entstand 2023 unter der Regie von Laetitia Colombani. In den Hauptrollen sind Kim Raver, Fotinì Peluso, Mia Maelzer und Katharine King So zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie deutet an, dass die drei Schicksale nicht nur von Härte und Verlust erzählen, sondern auch von Momenten der Leichtigkeit und des Widerstands gegen die Umstände. Die geografische Aufteilung – Indien, Sizilien, Kanada – legt eine bewusst globale Erzählstruktur nahe, die individuelle Notlagen mit gesellschaftlichen Fragen verknüpft: Kastenzugehörigkeit, wirtschaftliche Existenz, Krankheit und Beruf. Dass die drei Handlungsstränge parallel geführt werden, ohne dass sich die Figuren begegnen, spricht für eine Erzählform, die auf thematische statt handlungslogische Verbindung setzt – ein gemeinsamer Kern, der sich erst im Rückblick erschließt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit der Veröffentlichung 2023 sind erst wenige Jahre vergangen, sodass sich eine langfristige Einordnung noch nicht vornehmen lässt. Innerhalb der Kombination aus Drama und Komödie positioniert sich der Film als episodisches Werk, das mehrere Frauenfiguren aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten nebeneinanderstellt, statt sich auf eine einzelne Perspektive zu beschränken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kim Raver als Sarah
- Fotinì Peluso als Giulia
- Mia Maelzer als Smita
- Katharine King So als Inès
- Avi Nash als Kamal
- Sarah Abbott als Hannah
- Lydia Zadel als Maeva
- Manuela Ventura als Madre Giulia
- Matthew Alan Taylor als Anton Bilgouvar
- Mimmo Mancini als Padre Giulia
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Verfügbarkeit
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