Der Werwolf von London (1935)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stuart Walker |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1935-05-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (155 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Botaniker Dr. Glendon reist bis nach Tibet, um eine seltene Pflanze zu finden, die Mariphasa, die nur im Mondlicht blüht. Bei der Suche wird er von einer unbekannten Kreatur am Arm verletzt. Zurück in London verliert er sich in der Pflege der Pflanze und vernachlässigt seine Frau Lisa, die sich zunehmend der Gesellschaft eines früheren Verehrers, Paul, zuwendet. Der rätselhafte Dr. Yogami taucht auf und zeigt auffälliges Interesse an der Mariphasa, die, wie er behauptet, das einzige, wenn auch nur vorübergehende Gegenmittel gegen Lykanthropie sei. Glendon muss erkennen, dass er sich in Vollmondnächten in ein blutdürstiges Wesen verwandelt.
Entstehungsgeschichte
„Der Werwolf von London“ entstand 1935 unter der Regie von Stuart Walker. In den Hauptrollen sind Henry Hull als Dr. Glendon, Warner Oland als Dr. Yogami, Valerie Hobson als Lisa und Lester Matthews als Paul zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung aus Horror und Fantasy zeigt sich bereits in der Grundidee: eine exotische Pflanze als Schlüssel zu einem übernatürlichen Fluch, eingebettet in eine bürgerliche Ehegeschichte. Die Verwandlung des Protagonisten wird nicht als plötzliches Monsterspektakel angelegt, sondern als schleichender Verlust der Kontrolle über sich selbst, während parallel die eheliche Entfremdung zwischen Glendon und Lisa erzählt wird. Die Figur des Dr. Yogami, der über Wissen verfügt, das er nur zögerlich preisgibt, verleiht der Handlung eine Ebene aus Andeutung und Misstrauen, die den eigentlichen Horror lange hinauszögert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Neunzig Jahre nach seiner Entstehung steht er am Beginn jener Welle klassischer Horrorfilme der 1930er Jahre, die das Werwolf-Motiv im Kino etablierten. Die schmale Stimmenbasis macht deutlich, dass es sich um einen Titel mit begrenzter, aber bestehender Aufmerksamkeit handelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Henry Hull als Dr. Wilfred Glendon
- Warner Oland als Dr. Yogami
- Valerie Hobson als Lisa Glendon
- Lester Matthews als Paul Ames
- Lawrence Grant als Sir Thomas Forsythe
- Spring Byington als Ettie Coombes
- Clark Williams als Hugh Renwick
- J.M. Kerrigan als Hawkins
- Charlotte Granville als Lady Forsythe
- Ethel Griffies als Mrs. Whack
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Verfügbarkeit
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