Der Vogel (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Theodore Melfi |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (336 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod ihres Kindes ist für ein Ehepaar nichts mehr, wie es war. Beide ringen mit Trauer und Depression, und jeder sucht auf eigene Weise einen Halt. Lily Maynards Mann legt für sie einen wunderschönen Garten an, als könne ein Stück gepflegte Natur die Leere füllen.
Doch ausgerechnet dort nistet ein Star, und der Vogel greift Lily immer wieder an. Was als lästige Störung beginnt, wird zu einem hartnäckigen Kräftemessen. Auf der Suche nach Rat wendet sich Lily an einen Tierarzt, der früher einmal als Psychiater gearbeitet hat, und damit an jemanden, der für mehr zuständig sein könnte als nur für den Vogel.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Theodore Melfi, erschienen ist das Drama im Jahr 2021. Melissa McCarthy, Chris O'Dowd, Kevin Kline und Timothy Olyphant bilden die zentrale Besetzung. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren, was zu einem Stoff passt, der ernste Themen behandelt, ohne auf drastische Mittel zu setzen.
Hinter den Kulissen
Der Film beschränkt sich auf ein einziges Genre, das Drama, und diese Konzentration prägt seine Anlage. Im Mittelpunkt steht kein äußerer Konflikt, sondern die Frage, wie zwei Menschen nach einem Verlust weiterleben. Der Star übernimmt dabei eine auffällige Doppelrolle: Er ist ganz konkret ein Tier, das Probleme macht, und zugleich ein Bild für etwas, das sich nicht vertreiben lässt.
Auch die Figur des Tierarztes ist bezeichnend angelegt. Seine frühere Tätigkeit als Psychiater schlägt eine Brücke zwischen dem sichtbaren Problem im Garten und der unsichtbaren Wunde der Trauer. Der Garten wiederum erscheint als Versuch, dem Schmerz etwas Aufbauendes entgegenzusetzen. Dass gerade dort der Angriff erfolgt, gibt der Geschichte ihren leisen, fast widersprüchlichen Ton.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10 zeigt eine überwiegend freundliche Aufnahme, auch wenn sie sich auf eine noch schmale Basis von wenigen hundert Stimmen stützt. Fünf Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute.
Im Genre der Trauerdramen setzt der Film auf eine ungewöhnliche Verbindung von Alltagskonflikt und seelischer Verarbeitung. Er erzählt von Verlust über ein kleines, beinahe skurriles Motiv, statt ihn frontal zu verhandeln, und steht damit eher auf der stillen Seite des Dramas.
Bilder






Besetzung & Stab
- Melissa McCarthy als Lilly Maynard
- Chris O'Dowd als Jack Maynard
- Kevin Kline als Dr. Larry Fine
- Timothy Olyphant als Travis Delp
- Daveed Diggs als Ben
- Skyler Gisondo als Dickey
- Laura Harrier als Sherri
- Kimberly Quinn als Regina
- Loretta Devine als Velma
- Jesse Garcia als Hector
Weitere Filme von Theodore Melfi
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.