Der Untergang des Römischen Reiches (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony Mann |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 188 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-03-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 19.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.750.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (236 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Römischen Reich des zweiten Jahrhunderts steht Kaiser Marc Aurel vor der Frage der Nachfolge. Statt seinen eigenen Sohn Commodus zu bestimmen, setzt er den Tribun Livius als Erben ein, der seine Tochter Lucilla liebt. Diese wird gegen ihren Willen mit dem König von Armenien verheiratet. Ein Attentat verschafft Commodus dann doch die Kaiserkrone, und wie befürchtet stürzt er das Reich ins Chaos. Es kommt zu einem dramatischen Kampf zwischen Commodus und Livius, an dessen Ende Livius die Krone ausschlägt. Erzählt wird damit eine Geschichte über Macht, verweigerte Herrschaft und die Frage, wer ein Reich lenken darf und wer es lieber nicht will.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1964 und wurde von Anthony Mann inszeniert. Zur Besetzung gehören Sophia Loren, Stephen Boyd, Alec Guinness und James Mason. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historienfilm und Kriegsfilm zeigt, dass hier nicht allein Schlachten im Mittelpunkt stehen, sondern ebenso die politischen und persönlichen Verwicklungen am römischen Hof. Die Geschichte um eine verweigerte Nachfolge, eine erzwungene Ehe und einen Machtkampf zwischen zwei ungleichen Männern legt den Fokus auf Charaktere, die zwischen Pflicht und persönlichem Verlangen stehen. Dass der designierte Erbe die Krone am Ende ablehnt, deutet auf eine Erzählung, die Herrschaft nicht als erstrebenswertes Ziel, sondern als Bürde behandelt – ein Gegenentwurf zu klassischen Aufstiegsgeschichten im historischen Kostümfilm.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was das Publikum aus dem Genre kennt – weder als Ausreißer nach oben noch als deutlicher Ausfall. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr 1964 beträgt inzwischen mehr als sechzig Jahre, was den Film in eine Phase historischer Großproduktionen einordnet, die in dieser Form seither seltener geworden ist. Innerhalb des Kriegs- und Historienfilms steht er damit als Beispiel für eine Erzählweise, die politische Intrige und persönliches Drama vor dem Hintergrund eines untergehenden Reiches miteinander verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sophia Loren als Lucilla
- Stephen Boyd als Livius
- Alec Guinness als Marcus Aurelius
- James Mason als Timonides
- Christopher Plummer als Commodus
- Anthony Quayle als Verulus
- John Ireland als Ballomar
- Omar Sharif als Sohamus
- Mel Ferrer als Cleander
- Eric Porter als Julianus
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Verfügbarkeit
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