Der Tinder-Schwindler (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Felicity Morris |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Krimi |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-02-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Viele Menschen melden sich bei Tinder an, um dort die große Liebe zu finden. Cecilie geht es nicht anders. Als sie auf der Plattform mit einem gutaussehenden Mann zusammenkommt, der als Milliardär auftritt, kann sie es kaum glauben. Erst viel zu spät erkennt sie, dass der angebliche internationale Geschäftsmann sie ganz charmant um den Finger gewickelt und finanziell völlig ausgenommen hat. Sie ist nicht die Einzige, der es so ergangen ist. Die Dokumentation zeichnet nach, wie Cecilie sich mit anderen Frauen zusammengetan und die Identität des Betrügers aufgedeckt hat.
Entstehungsgeschichte
Die Dokumentation aus dem Jahr 2022 stammt von Felicity Morris; der englische Titel lautet The Tinder Swindler. Zu den Beteiligten gehören Shimon Yehuda Hayut, Cecilie Fjellhøy, Pernilla Sjöholm und Ayleen Charlotte. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Dokumentarfilm und Krimi. Die Verbindung beschreibt genau die Schwierigkeit dieses Stoffes. Erzählt wird ein Kriminalfall, aber die Beteiligten sind keine Figuren, sondern Menschen, die Geld und Vertrauen verloren haben. Die Dokumentation muss deshalb zweierlei zugleich leisten: nachvollziehbar machen, wie eine Täuschung dieser Größenordnung funktioniert, ohne die Betroffenen dabei als leichtgläubig vorzuführen. Dass die Aufdeckung von den Frauen selbst ausging, verschiebt den Schwerpunkt vom Täter auf jene, die ihn gestellt haben. Die Plattform, auf der alles begann, ist dabei weniger Schauplatz als Voraussetzung: Sie liefert das Vertrauen im Voraus, das sonst erst wachsen müsste.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 7,0 von 10, ermittelt aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen — für eine Dokumentation ein deutlich überdurchschnittlicher Wert. Vier Jahre nach dem Erscheinen hat der Stoff wenig von seiner Aktualität verloren, weil die beschriebene Masche an keine bestimmte Plattform gebunden ist. Innerhalb des Fachs gehört der Film zu jenen Dokumentationen, die einen einzelnen Fall so genau verfolgen, dass daraus ein Muster erkennbar wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Shimon Yehuda Hayut als Self (archive footage)
- Cecilie Fjellhøy als Self
- Pernilla Sjöholm als Self
- Ayleen Charlotte als Self
- Kristoffer Kumar als Self
- Erlend Ofte Arntsen als Self
- Natalie Remøe Hansen als Self
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.