Der Tanz des Drachen (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Schultz |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-03-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 25.754.284 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (300 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In New York verfolgt der junge Leroy Green, besser bekannt als Bruce Leroy, einen einzigen Traum: ein Meister der Kampfkunst zu werden, so wie sein großes Vorbild Bruce Lee. Sein Weg führt ihn zur Suche nach dem "Finalen Level", einer höchsten Stufe der Beherrschung, die mit einer mystischen Energie belohnt wird, dem sogenannten "Bagliore" oder Glow. Diese Kraft, so heißt es, könne nur ein wahrer Meister erlangen. Wie weit Leroy auf diesem Weg tatsächlich kommt, bleibt in der Ausgangslage offen.
Entstehungsgeschichte
"Der Tanz des Drachen" entstand 1985 unter der Regie von Michael Schultz. Die Hauptrolle des Leroy Green übernahm Taimak, an seiner Seite stehen Vanity, Christopher Murney und Julius Carry. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und verbindet Action, Komödie und Drama miteinander.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Action, Komödie und Drama deutet auf eine Geschichte hin, die ihre Kampfkunst-Thematik nicht bierernst nimmt, sondern mit komödiantischen Elementen auffängt. Die Anlage der Handlung um einen jungen Mann, der einem Idol nacheifert und nach spiritueller statt rein körperlicher Meisterschaft sucht, verschiebt den Fokus von reiner Actionchoreografie hin zu einer Coming-of-Age-artigen Selbstfindung. Dass die höchste Stufe der Kunst mit einer mystischen, nicht rein physischen Energie verknüpft ist, zeigt, dass es dem Film weniger um Kampftechnik als um eine innere Reifung seiner Hauptfigur geht. Die Kombination der drei Genres lässt vermuten, dass ernste und leichte Töne bewusst nebeneinanderstehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein einhelliges Urteil ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1985 sind mittlerweile deutlich mehr als vierzig Jahre vergangen, der Film gehört damit zu den älteren Vertretern seines Genrefelds, das Kampfkunst-Action mit komödiantischen und dramatischen Zügen verbindet. Für heutige Betrachtungen bleibt er in erster Linie ein Beispiel dafür, wie in den 1980er Jahren Genres jenseits reiner Action-Schemata gemischt wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Taimak als Leroy Green
- Vanity als Laura Charles
- Christopher Murney als Eddie Arkadian
- Julius Carry als Sho'nuff / The Shogun of Harlem
- Faith Prince als Angela Viracco
- Leo O'Brien als Richie Green
- Mike Starr als Rock
- Jim Moody als Daddy Green
- Glen Eaton als Johnny Yu
- Ernie Reyes Jr. als Tai
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