Der Supercop (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergio Corbucci |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Action, Komödie, Science Fiction |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-09-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (371 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dave Speed ist Polizist, und er ist alles andere als gewöhnlich. Seit einem Atomzwischenfall verfügt er über wundersame Kräfte. Drei Versuche, ihn hinzurichten, sind bereits gescheitert, er scheint dagegen schlicht immun zu sein. Revolverkugeln fängt er mit den Zähnen auf, was ihm im Dienst äußerst gelegen kommt. Lastwagen lenkt er, ohne darin zu sitzen, Billardkugeln bewegt er ohne Queue, und beim Würfeln gelingen ihm zwei Siebener.
Kurz gesagt: ein echter Supercop. Wäre da nicht eine Schwäche, die ihm immer wieder zum Verhängnis wird. Sobald etwas Rotes in sein Blickfeld gerät, lassen ihn seine Kräfte schlagartig im Stich. Für einen Gesetzeshüter, der sich auf seine Fähigkeiten verlässt, ist das eine denkbar ungünstige Achillesferse.
Entstehungsgeschichte
Sergio Corbucci inszenierte den Film, der 1980 erschien. Terence Hill, Ernest Borgnine, Joanne Dru und Marc Lawrence gehören zur Besetzung. Mit einer Freigabe ab sechs Jahren ist die Geschichte um einen Polizisten mit Superkräften auch für Kinder zugänglich, was zum spielerischen, eher leichten Grundton der Handlung passt.
Hinter den Kulissen
Gleich vier Genres treffen hier zusammen: Fantasy, Action, Komödie und Science-Fiction. Die Science-Fiction liefert die Erklärung für Daves Fähigkeiten, den Atomzwischenfall. Die Fantasy zeigt sich in den Kunststücken selbst, die jede physikalische Grenze ignorieren. Action und Komödie bestimmen, wie diese Kräfte eingesetzt werden: im Polizeialltag und mit sichtbarem Vergnügen am Absurden.
Besonders die Schwäche gegenüber der Farbe Rot ist ein cleverer erzählerischer Kniff. Ein unbesiegbarer Held wäre auf Dauer spannungsarm, erst die Schwachstelle schafft Situationen, in denen etwas schiefgehen kann. Dass diese Schwäche so alltäglich ist, eröffnet reichlich Gelegenheit für komische Momente. Die Aufzählung seiner Kunststücke, vom Würfeln bis zum Billard, zeigt zudem, dass der Film seine Superkräfte eher für verspielte Pointen nutzt als für große Dramatik.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten fällt das Urteil des Publikums freundlich aus, die Basis von einigen hundert Stimmen ist allerdings überschaubar. 46 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Beispielen einer Superhelden-Idee im Gewand der Familienkomödie. Innerhalb des Genres steht er für eine Spielart, die übermenschliche Kräfte nicht mit Pathos, sondern mit Augenzwinkern behandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Terence Hill als Dave Speed
- Ernest Borgnine als Willy Dunlop
- Joanne Dru als Rosy Labouche
- Marc Lawrence als Torpedo
- Julie Gordon als Evelyn
- Lee Sandman als Chief McEnroy
- Sal Borgese als Paradise Alley
- Woody Woodbury als NASA Major
- Dow Stout
- Herb Goldstein als Silvius
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Verfügbarkeit
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