Mercenario - Der Gefürchtete (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergio Corbucci |
|---|---|
| Genre | Western, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (166 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mexiko, mitten in Umbruch und Aufstand: Der Minenarbeiter Paco sieht sich zum Anführer seiner Kameraden berufen, die sich gegen die Regierung und vor allem gegen den örtlichen Kapitalisten auflehnen wollen. Damit seinem Aufbegehren mehr Gewicht verliehen wird, holt er sich Unterstützung von außen und heuert den polnischen Söldner Kowalski an. Auf Seiten der Aufständischen sorgt die attraktive Columba nicht nur für ideologischen Zusammenhalt, sondern bringt auch romantische Verwicklungen ins Spiel. Die Gegenseite bleibt nicht tatenlos: Sie verpflichtet ihrerseits einen Revolvermann, der jedoch eigene Absichten verfolgt und sich keiner der beiden Parteien wirklich verpflichtet fühlt. So entsteht ein Geflecht aus politischem Kampf, persönlichen Interessen und wechselnden Loyalitäten, in dem nicht jeder das verfolgt, was er vorgibt.
Entstehungsgeschichte
"Mercenario - Der Gefürchtete" entstand 1968 unter der Regie von Sergio Corbucci. Die Besetzung versammelt Franco Nero, Tony Musante, Jack Palance und Giovanna Ralli. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Western, Komödie und Drama verrät bereits, dass hier nicht auf einen reinen Ton gesetzt wird: Die politische Ausgangslage rund um Ausbeutung, Aufstand und Klassenkonflikt wird mit komödiantischen Elementen und dramatischen Zuspitzungen verschränkt. Die Figurenkonstellation - ein idealistischer Anführer, ein Söldner mit eigenen Motiven, eine Frau, die Ideologie und Gefühl verbindet, sowie ein Gegner, der seine eigenen Ziele verfolgt - macht deutlich, dass der Film weniger auf klare Frontlinien setzt als auf schwankende Bündnisse. Die mexikanische Revolution dient hier als Bühne für ein Geflecht aus Eigeninteresse und Solidarität, in dem moralische Eindeutigkeit nicht garantiert ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich zeigt sich ein solides, aber kein überwältigend breites Echo. Seit der Entstehung des Films sind über fünf Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich in die produktive Phase des italienischen Genrekinos jener Jahre einordnet. Innerhalb des Western-Spektrums mit komödiantischen und dramatischen Einschlägen bleibt er ein Beispiel dafür, wie politische Sujets mit Genreunterhaltung verknüpft wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Franco Nero als Sergei Kowalski, The Polish
- Tony Musante als Paco Roman
- Jack Palance als Ricciolo ("Curly")
- Giovanna Ralli als Columba
- Franco Giacobini als Pepote
- Eduardo Fajardo als Alfonso García
- Franco Ressel als Studs
- Álvaro de Luna als Ramon
- Raf Baldassarre als Mateo
- Joe Kamel als Sebastian
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Verfügbarkeit
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