Der Spielgefährte (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Donner |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-12-10 |
| Budget | 28.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 47.118.057 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (236 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein reicher Mann nimmt seinen verwöhnten Sohn Eric mit in sein Kaufhaus und macht ihm ein ungewöhnliches Angebot: Der Junge darf sich alles aussuchen, was er will. Statt eines Spielzeugs entscheidet sich Eric für einen schwarzen Hausmeister, der ihn zuvor mit seinen Späßen zum Lachen gebracht hat. Zunächst muss der Mann als "Spielzeug" des Jungen zahlreiche Demütigungen ertragen. Mit der Zeit entwickelt sich aus der schiefen Konstellation jedoch etwas anderes: Der einsame Junge lernt, was es bedeutet, einen Freund zu haben und selbst einer zu sein.
Entstehungsgeschichte
"Der Spielgefährte" entstand 1982 unter der Regie von Richard Donner. Die Hauptrollen übernehmen Richard Pryor als der Hausmeister und Jackie Gleason als der wohlhabende Vater. In weiteren Rollen sind Ned Beatty und Scott Schwartz zu sehen, letzterer als der junge Eric. Der Film ist als Komödie mit familiärem Zuschnitt angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Komödie und Familienfilm zeigt sich schon in der Grundidee: Ein absurdes, fast unangenehmes Ausgangsszenario – ein Mensch als gekaufter Spielgefährte – wird über weite Strecken komödiantisch ausgespielt, bevor es in eine Geschichte über Freundschaft und Einsamkeit umschlägt. Die Besetzung mit Richard Pryor in der zentralen Rolle setzt erkennbar auf komödiantisches Timing, während die Figur des einsamen, reichen Jungen den familiären, emotionaleren Erzählstrang trägt. Die Anlage der Geschichte lebt von diesem Kontrast zwischen sozialer Schieflage und persönlicher Annäherung, ohne dass der Film dabei auf schwerere dramatische Mittel zurückgreift.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 aus einer eher schmalen Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit der Veröffentlichung 1982 sind mittlerweile über vier Jahrzehnte vergangen, was sich auch im begrenzten Umfang der vorliegenden Bewertungen widerspiegelt. Innerhalb der Familienkomödien der frühen 1980er Jahre steht der Film für einen Ansatz, der ein heikles Machtgefälle zum Ausgangspunkt einer leichten, auf Versöhnung angelegten Erzählung macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Pryor als Jack Brown
- Jackie Gleason als Ulysses Simpson 'U.S.' Bates
- Ned Beatty als Sydney Morehouse
- Scott Schwartz als Eric Bates
- Teresa Ganzel als Fancy Bates
- Wilfrid Hyde-White als Barkley
- Tony King als Clifford
- Annazette Chase als Angela
- Don Hood als O'Brien
- Karen Leslie-Lyttle als Fraulein
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Verfügbarkeit
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