Der schwarze Kreis (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Henreid |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Horror |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-01-29 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod ihres wohlhabenden Mannes bekommt Margaret De Lorca Besuch von ihrer Zwillingsschwester Edith Philips, die sie seit achtzehn Jahren nicht gesehen hat. Der Bruch zwischen den beiden geht auf eine Liebesangelegenheit zurück, die die Schwestern damals entzweite. Margaret bietet Edith, die sich in finanzieller Bedrängnis befindet, großzügig Geld an. Doch Edith lehnt ab. Der alte Groll ist stärker als jede Versöhnungsgeste, und aus diesem Hass heraus beginnt sie, einen düsteren Plan zu schmieden, der auf nichts Geringeres abzielt als die Identität ihrer Schwester zu übernehmen.
Entstehungsgeschichte
„Der schwarze Kreis“, im Original „Dead Ringer“, entstand 1964 unter der Regie von Paul Henreid. In den zentralen Doppelrollen der verfeindeten Zwillingsschwestern ist Bette Davis zu sehen, an ihrer Seite stehen Karl Malden, Peter Lawford und Philip Carey. Der Film ist als Kinowerk angelegt und verbindet Krimi, Drama und Horror miteinander.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriminalgeschichte, Drama und Horrorelementen deutet darauf hin, dass hier weniger auf Schockmomente als auf psychologische Zuspitzung gesetzt wird. Die Konstruktion mit einer Doppelrolle, in der eine Figur die Identität der anderen übernimmt, verlangt von der Hauptdarstellerin eine doppelte Präsenz und macht den Rollentausch selbst zum eigentlichen Motor der Handlung. Dass der Konflikt der Schwestern auf einer jahrzehntealten emotionalen Verletzung beruht, verleiht der Geschichte über die kriminelle Ebene hinaus eine familiäre, fast tragische Dimension: Hass und Neid als Auslöser für einen sorgfältig ausgeklügelten Identitätsbetrug.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber kein breit diskutiertes Werk innerhalb seines Genres einordnen. Seit seiner Entstehung 1964 sind über sechzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase des psychologischen Thriller-Kinos mit Horroreinschlag rückt, in dem Doppelrollen und Identitätsverwirrung ein wiederkehrendes erzählerisches Mittel darstellten. Innerhalb dieser Traditionslinie steht „Der schwarze Kreis“ als Beispiel für eine Erzählweise, die Spannung stärker aus zwischenmenschlicher Verstrickung als aus offener Gewalt gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bette Davis als Margaret DeLorca / Edith Phillips
- Karl Malden als Sergeant Jim Hobbson
- Peter Lawford als Tony Collins
- Philip Carey als Sergeant Hoag
- Jean Hagen als Dede Marshall
- George Macready als Paul Harrison
- Estelle Winwood als Dona Anna
- George Chandler als George, Chauffeur
- Mario Alcalde als Garcia
- Cyril Delevanti als Henry, the Butler
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