Der Schamane und die Schlange (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ciro Guerra |
|---|---|
| Genre | Drama, Abenteuer |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-25 |
| Budget | 1.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.320.005 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (527 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Karamakate war einst ein mächtiger Schamane des Amazonas. Heute ist er der letzte Überlebende seines Volkes und lebt freiwillig abgeschieden im tiefsten Regenwald. Die Jahre völliger Einsamkeit haben ihn zu einem chullachaqui gemacht – einer leeren Hülle von Mensch, ohne Gefühle und ohne Erinnerungen.
Sein leeres Leben kippt an dem Tag, an dem Evan in seinem entlegenen Versteck auftaucht, ein amerikanischer Ethnobotaniker auf der Suche nach der yakruna, einer verborgenen, mächtigen Pflanze, die das Träumen lehren soll. Karamakate willigt ein, ihn zu begleiten. Gemeinsam brechen sie ins Herz des Waldes auf, und auf dieser Reise verschwimmen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Stück für Stück kehren die verlorenen Erinnerungen des Schamanen zurück – und mit ihnen die Spuren einer verratenen Freundschaft und eines tiefen Schmerzes, der ihn erst loslässt, wenn er sein Wissen ein letztes Mal weitergibt.
Entstehungsgeschichte
Ciro Guerra inszenierte diesen Film aus dem Jahr 2015. Nilbio Torres, Antonio Bolívar, Jan Bijvoet und Brionne Davis werden als Besetzung genannt.
Hinter den Kulissen
Drama und Abenteuer, dazu Motive wie Indigene, Amazonas-Regenwald, Spiritualität, Kolonisation, Glaubenswechsel und eine wahre Begebenheit als Grundlage. Das ergibt einen Abenteuerfilm, der die Reise nicht als Eroberung erzählt, sondern als Rückgewinnung: Nicht der Fremde findet etwas, der Einheimische findet zu sich zurück.
Die Konstellation – ein indigener Schamane, ein amerikanischer Wissenschaftler – trägt die Frage nach Kolonisation und Glaubenswechsel schon in sich. Dass Zeitebenen ineinanderfließen, ist dabei mehr als ein Stilmittel; es entspricht einer Figur, für die Erinnerung und Gegenwart erst wieder zusammenfinden müssen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung hoch, auch wenn sie auf einigen hundert Stimmen beruht und damit auf einem eher kleinen, aber offenkundig zugewandten Publikum. Elf Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Film als ein Abenteuerdrama, das den Regenwald nicht als Kulisse, sondern als geistigen Raum behandelt – eine Anlage, die vom üblichen Abenteuerschema deutlich abweicht.
Bilder







Besetzung & Stab
- Nilbio Torres als Karamakate (Young)
- Antonio Bolívar als Karamakate (Old)
- Jan Bijvoet als Theodor Koch-Grunberg
- Brionne Davis als Richard Evans Schultes
- Yauenkü Miguee als Manduca
- Luigi Sciamanna als The Missionary
- Nicolás Cancino als The Messiah
- Pediwake Daniel Martínez als Santiago
- José Sabogal als The Rubber Trapper
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Verfügbarkeit
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