Der Schakal (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Caton-Jones |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-11-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 159.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (2.213 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Niemand kennt seine Identität, sein Ziel oder seinen Zeitplan. Für ein Kopfgeld von 70 Millionen Dollar angeheuert, soll der Schakal eine der prominentesten Polit-Persönlichkeiten der Welt öffentlich töten. FBI und KGB setzen alles daran, das Attentat zu verhindern, doch ihre Aussichten sind dürftig: Der Killer ist zu schnell, zu wandlungsfähig, zu kaltblütig. Wo immer die Geheimdienste ankommen, finden sie nur blutige Spuren. Ihre einzige Hoffnung ruht auf jemandem, der Gewalt aus erster Hand kennt und den Gesuchten womöglich erkennen kann: dem zu lebenslanger Haft verurteilten Ex-Terroristen Declan Mulqueen. Er gibt sein Wort, nicht zu fliehen. Ob er es hält, bleibt offen, und die Uhr läuft unerbittlich weiter.
Entstehungsgeschichte
Michael Caton-Jones inszenierte den Thriller, der 1997 herauskam. Bruce Willis und Richard Gere stehen an der Spitze der Besetzung, auch Sidney Poitier und Diane Venora spielen mit. Die Altersfreigabe von 16 Jahren entspricht dem Gewicht, das die angekündigte Gewalt in der Anlage hat.
Hinter den Kulissen
Action, Krimi und Thriller stehen als Genres, und die Anlage nutzt alle drei sparsam und zielgerichtet. Der Krimi liefert die Frage nach der Identität, der Thriller den Zeitdruck, die Action die Zuspitzung. Auffällig ist die Bauweise als Wettlauf zwischen zwei Figuren, die einander nicht begegnet sein müssen, um sich gegenseitig zu bestimmen. Der Titel gibt einen Namen an, der keiner ist, und die Erzählung hält daran fest, dass der Gejagte gerade durch seine Wandlungsfähigkeit unsichtbar bleibt. Dass die Verfolgung ausgerechnet auf einen Häftling angewiesen ist, verschiebt zudem die Gewichte: Die Behörden brauchen jemanden, den sie eingesperrt haben, und müssen ihm zugleich vertrauen. Diese Abhängigkeit ist der eigentliche Motor.
Einordnung & Wirkung
6,4 von 10 Punkte bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen ergeben ein solides Urteil oberhalb der Mitte. Die Zahl der Stimmen zeigt einen Titel mit anhaltender, aber nicht überragender Aufmerksamkeit. 29 Jahre nach dem Erscheinen wirkt vor allem der Zuschnitt der Behörden zeitgebunden — FBI und KGB Seite an Seite verweisen auf eine bestimmte politische Konstellation. Davon unabhängig bleibt das Grundmuster des Genres: ein unsichtbarer Täter, eine ablaufende Frist und ein Ermittlerlager, das sich auf einen Zweifelhaften stützen muss.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bruce Willis als The Jackal
- Richard Gere als Declan Mulqueen
- Sidney Poitier als Carter Preston
- Diane Venora als Major Valentina Koslova
- J.K. Simmons als FBI Agent T. I. Witherspoon
- Mathilda May als Isabella Zanconia
- John Cunningham als FBI Director Donald Brown
- Jack Black als Ian Lamont
- Stephen Spinella als Douglas
- Tess Harper als The First Lady
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Verfügbarkeit
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