Der Palast des Postboten (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nils Tavernier |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-01-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (154 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ende des 19. Jahrhunderts verrichtet Joseph seinen Dienst als Briefträger im Süden Frankreichs, ein zurückhaltender Mann, der auf seinen langen, einsamen Touren vor allem eines tut: träumen. In seinem Kopf entsteht ein Palast, ein Bauwerk ganz nach seinen eigenen Vorstellungen. Als er eines Tages über einen Stein stolpert, wird aus dem Tagtraum ein Vorhaben. Von nun an sammelt er auf seinen Wegen Steine, einen nach dem anderen, um daraus für seine Tochter Alice diesen Palast tatsächlich zu errichten. Die Geschichte begleitet Joseph bei diesem über lange Zeit angelegten, stillen Projekt, das aus wiederholter, fast ritueller Handarbeit entsteht.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2019 und wurde von Nils Tavernier inszeniert. In den Hauptrollen sind Jacques Gamblin, Laetitia Casta, Florence Thomassin und Bernard Le Coq zu sehen. Er ist als historisches Drama angelegt und beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie und Drama passt zu einem Stoff, der sich Zeit lässt: Es geht nicht um ein dramatisches Ereignis, sondern um eine über Jahre andauernde, beharrliche Tätigkeit eines einzelnen Mannes. Dass die Handlung an das reale Palais idéal anknüpft, das heute unter Denkmalschutz steht und besucht werden kann, verleiht der Erzählung ein konkretes, greifbares Ziel – der Zuschauer weiß, dass aus den einzelnen Steinen am Ende tatsächlich etwas Bestehendes wird. Die Besetzung mit Gamblin in der Hauptrolle und Casta, Thomassin und Le Coq im Umfeld deutet auf ein kammerspielartig konzentriertes Figurenensemble hin, das sich um Joseph und sein familiäres Umfeld gruppiert, statt auf große Ensembleszenen zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer noch recht überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr 2019 ist mit wenigen Jahren noch gering, der Titel zählt damit zu den neueren Beiträgen im Genre des biografisch gefärbten historischen Dramas, das sich auf reale, oft wenig bekannte Lebensleistungen konzentriert statt auf große historische Ereignisse.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jacques Gamblin als Joseph Ferdinand Cheval, aka 'Le facteur Cheval'
- Laetitia Casta als Philomène Cheval
- Florence Thomassin als Félicienne
- Bernard Le Coq als Auguste
- Natacha Lindinger als Garance
- Zélie Rixhon als Alice Cheval
- Éric Savin als Joseph Cadier
- Louka Petit-Taborelli als Cyrille Cheval
- Aurélien Wiik als Benjamin Lecoeur
- Julien Personnaz als Louis Charvat, photographer
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Verfügbarkeit
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