Der Mackintosh Mann (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Huston |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-08-01 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (117 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Auftrag von Mackintosh, dem Chef einer Spionageabwehr, stiehlt Rearden einen Posten Diamanten. Der Diebstahl fliegt auf, Rearden wird verhaftet und zu zwanzig Jahren Haft verurteilt. Doch eine im Verborgenen operierende Gruppe, die Scarperers, organisiert seine Flucht aus dem Gefängnis – gemeinsam mit Slade, einem Agenten des Ostens. Die beiden Ausbrecher werden anschließend in einem bewachten Anwesen in Irland festgehalten. Rearden gelingt es, sich auch aus dieser Bewachung zu befreien. Die Scarperers nehmen daraufhin die Verfolgung auf, denn sie haben inzwischen erkannt, welchen wahren Auftrag der Agent tatsächlich verfolgt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1973 unter der Regie von John Huston. In den Hauptrollen sind Paul Newman, Dominique Sanda, James Mason und Harry Andrews zu sehen. Es handelt sich um einen Thriller.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verschränkt einen Diamantenraub mit einer Gefängnisflucht und stellt damit von Beginn an klar, dass nichts so ist, wie es zunächst scheint: Was als Kriminalfall beginnt, entpuppt sich als Spionageoperation mit verdeckten Auftraggebern. Diese Anlage – ein Held, der offiziell ein Verbrecher ist, während seine wahre Mission verborgen bleibt – ist typisch für den Agententhriller, der auf Täuschung und Informationsvorsprung setzt. Dass eine Gruppe wie die Scarperers Fluchten organisiert und dabei selbst zur Bedrohung wird, verschiebt die klassische Frontstellung zwischen Gut und Böse in ein Geflecht wechselnder Interessen. Die Besetzung mit Paul Newman als Rearden und James Mason als Gegenpart deutet auf ein Kammerspiel aus Vertrauen und Verrat, das weniger von Actionsequenzen als von Beobachtung und Kalkül lebt. Der irische Schauplatz der Gefangenschaft rahmt die Handlung zusätzlich mit einer Isolation, die dem Fluchtmotiv Gewicht gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumswahrnehmung, ohne dass sich daraus ein einhelliges Urteil ablesen ließe. Seit der Entstehung 1973 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, eine Zeitspanne, die den Film in die frühen Jahre des modernen Agententhrillers stellt, einer Phase, in der komplexe Verratsgeschichten mit prominent besetzten Hauptrollen ein etabliertes Erzählmuster waren. Innerhalb dieses Genres bleibt er ein Beispiel für eine Erzählweise, die auf doppelte Böden setzt, statt auf offene Konfrontation.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Newman als Rearden
- Dominique Sanda als Mrs. Smith
- James Mason als Sir George Wheeler
- Harry Andrews als Mackintosh
- Ian Bannen als Slade
- Michael Hordern als Mr. Brown
- Nigel Patrick als Soames-Trevelyan
- Peter Vaughan als Brunskill
- Roland Culver als Judge
- Percy Herbert als Taafe
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