Der lange Weg (2016)
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| Regie | Jay Roach |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, TV-Film |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (326 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1963 wird Präsident John F. Kennedy ermordet, und sein Stellvertreter Lyndon B. Johnson übernimmt das höchste Amt der Vereinigten Staaten. Kaum ist er ins Weiße Haus eingezogen, macht er sich an ein Vorhaben von großer Tragweite: die Umsetzung des Civil Rights Act, der der schwarzen Bevölkerung die vollen Bürgerrechte sichern soll.
Dafür ist Johnsons gesamtes politisches Geschick gefragt. Auf der einen Seite stehen die konservativen Politiker der Südstaaten, die ihm einst den Aufstieg ermöglicht haben und deren Erwartungen er nicht enttäuschen will. Auf der anderen Seite möchte er den moralischen Ansprüchen von Martin Luther King gerecht werden. Zwischen diesen Polen muss er einen Weg finden.
Hinzu kommen eigene Charakterschwächen, mit denen Johnson ringt, und ein weiterer Brandherd: der eskalierende Vietnamkrieg.
Entstehungsgeschichte
Jay Roach inszenierte diesen Fernsehfilm aus dem Jahr 2016, der im Original „All the Way“ heißt. Bryan Cranston spielt Lyndon B. Johnson, Anthony Mackie verkörpert Martin Luther King. Melissa Leo und Frank Langella vervollständigen die zentrale Besetzung. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie bilden die Grundlage dieses TV-Films, der ein politisches Ringen in den Mittelpunkt stellt. Die Anlage der Geschichte richtet den Blick auf die Mechanik der Macht: auf Verhandlungen, Loyalitäten und Kompromisse.
Aufschlussreich ist die Figurenkonstellation. Johnson steht zwischen zwei Kräften, die sich kaum vereinbaren lassen, und genau dieser Zwiespalt treibt die Handlung voran. Dass die Geschichte auch seine Charakterschwächen thematisiert, deutet auf ein Porträt, das den Präsidenten nicht als makellosen Helden zeigt. Mit dem Vietnamkrieg tritt ein zweiter Konflikt hinzu, der den innenpolitischen Kampf überlagert und den Druck auf die Hauptfigur weiter erhöht.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 6,7 von 10 Punkten fällt die Bewertung solide aus. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber aussagekräftige Menge.
Seit dem Erscheinen sind 10 Jahre vergangen. Im Genre des historischen Dramas steht der Film für politische Porträts, die einen entscheidenden Abschnitt der amerikanischen Bürgerrechtsgeschichte aus der Perspektive der Machtzentrale erzählen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Bryan Cranston als Lyndon B. Johnson
- Anthony Mackie als Martin Luther King, Jr.
- Melissa Leo als Lady Bird Johnson
- Frank Langella als Sen. Richard Russell
- Bradley Whitford als Hubert Humphrey
- Stephen Root als J. Edgar Hoover
- Todd Weeks als Walter Jenkins
- Ray Wise als Senator Everett Dirksen
- Ken Jenkins als Howard W. Smith
- Dohn Norwood als Ralph Abernathy
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Verfügbarkeit
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