Der Krieg der Knöpfe (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yann Samuell |
|---|---|
| Genre | Familie, Abenteuer |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (443 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Dorf in Südfrankreich im Jahr 1960. Seit Generationen liefern sich die Jungen des Ortes einen Krieg mit den Kindern aus dem Nachbardorf. Warum dieser Konflikt eigentlich besteht, weiß längst niemand mehr so genau. Er gehört einfach dazu.
Angeführt werden die Sieben- bis Vierzehnjährigen vom einfallsreichen Lebrac. Er scheut im Ernstfall auch vor drastischen Mitteln nicht zurück und nimmt für seine Schlachtpläne sogar die Hilfe eines Mädchens an, was unter den Jungen alles andere als selbstverständlich ist.
Die größte Schwierigkeit liegt allerdings nicht beim Gegner. Zunehmend mühsam wird es, die Auseinandersetzung vor den Eltern geheim zu halten, die von alledem nichts mitbekommen dürfen.
Entstehungsgeschichte
Yann Samuell hat den Familienfilm 2011 inszeniert, der englische Titel lautet „War of the Buttons“. Éric Elmosnino, Mathilde Seigner, Fred Testot und Alain Chabat stehen in der Besetzung. Schon Kinder ab 6 Jahren dürfen ihn sehen.
Hinter den Kulissen
Familie und Abenteuer bilden die Genres, und die Geschichte verbindet beides auf naheliegende Weise. Das Abenteuer liegt im Kleinkrieg zwischen den Dörfern mit seinen Plänen, Strategien und Schlachten. Der Familienaspekt zeigt sich in der Perspektive der Kinder und in der Welt der Erwachsenen, vor der alles verborgen bleiben muss.
Die Anlage lebt von einem reizvollen Widerspruch. Die Jungen behandeln ihren Konflikt mit dem Ernst eines echten Krieges, obwohl niemand mehr den Grund dafür kennt. Das Mädchen als unerwartete Verbündete bricht die Regeln dieser Jungenwelt auf. Die zeitliche Verortung im Jahr 1960 und der ländliche Schauplatz geben der Geschichte zugleich einen nostalgischen Rahmen, in dem Kindheit als eigene Welt mit eigenen Gesetzen erscheint.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,0 von 10 und damit im Mittelfeld. Einige hundert Stimmen stehen dahinter.
Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen zählt der Film zu den Familienabenteuern, die eine Kindheit auf dem Land zeigen und den Streit zweier Dörfer aus der Sicht der Kinder erzählen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Éric Elmosnino als Maître Merlin
- Mathilde Seigner als Lebrac's mother
- Fred Testot als Simon's father
- Alain Chabat als Maître Labru
- Vincent Bres als William Lebrac
- Salomé Lemire als Lanterne
- Théo Bertrand als L'Aztec
- Tristan Vichard als Tigibus
- Tom Rivoire als Grangibus
- Louis Lefèbvre als Camus
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Verfügbarkeit
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