Der Kreis (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jafar Panahi |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-09-09 |
| Budget | 10.000 $ |
| Einspielergebnis | 756.035 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Teheran, irgendwann in einem Alltag, in dem Frauen unter ständiger Beobachtung stehen. Der Film verknüpft die Wege mehrerer von ihnen, die einander eigentlich fremd sind und doch durch dasselbe Schicksal verbunden bleiben. Solmaz bringt eine Tochter zur Welt, obwohl ihre Schwiegerfamilie sich einen Sohn gewünscht hatte, ihr Mann trennt sich daraufhin von ihr. Pari ist aus dem Gefängnis geflohen, hochschwanger, verstoßen von der eigenen Familie, ohne dass sich jemand traut, ihr beizustehen. Nayereh wiederum sieht sich gezwungen, ihre Tochter auszusetzen, weil sie ihr als unverheiratete Mutter keine Perspektive bieten kann. Die Gründe, aus denen diese Frauen überwacht, verurteilt und gedemütigt werden, bleiben diffus. Was der Film stattdessen zeigt, ist die Beharrlichkeit, mit der sie sich dem entgegenstellen.
Entstehungsgeschichte
„Der Kreis“ entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Jafar Panahi. Zur Besetzung gehören Nargess Mamizadeh, Maryiam Palvin Almani, Mojgan Faramarzi und Elham Saboktakin. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Erzählstruktur folgt keiner einzelnen Hauptfigur, sondern reiht Episoden verschiedener Frauen aneinander, deren Lebenswege sich kurz berühren und wieder trennen. Diese Form macht aus einzelnen Schicksalen ein Muster: Nicht die individuelle Geschichte steht im Vordergrund, sondern die Wiederholung ähnlicher Zwänge in unterschiedlichen Situationen. Dass die Ursachen der Überwachung und Bestrafung im Vagen bleiben, verstärkt diesen Effekt zusätzlich – es geht weniger um konkrete Vergehen als um eine Struktur, der sich die Frauen kaum entziehen können. Die reine Frauenbesetzung unterstreicht, dass hier ein kollektiver Erfahrungsraum verhandelt wird, kein Einzelschicksal.
Einordnung & Wirkung
Bei einer Bewertung von 7,0 aus einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein grundsätzlich positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo ab. Seit der Entstehung des Films im Jahr 2000 sind mittlerweile 25 Jahre vergangen, was ihn innerhalb des Dramengenres zu einem Werk mit deutlichem historischem Abstand macht. Innerhalb dieses Genres steht er für einen Ansatz, der auf Episodenstruktur statt auf eine geschlossene Erzählung setzt, um gesellschaftliche Zustände sichtbar zu machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nargess Mamizadeh als Nargess
- Maryiam Palvin Almani als Arezou
- Mojgan Faramarzi als Mojgan - Prostitute
- Elham Saboktakin als Elham - Nurse
- Monir Arab als Monir - Ticket Seller
- Maede Tahmasbi als Maedeh
- Maryam Shayegan als Parveneh
- Fereshteh Sadr Orafaee als Pari
- Solmaz Panahi als Solmaz
- Fatemeh Naghavi als Nayer
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Verfügbarkeit
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