Der König der Löwen (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Allers |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-06-15 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 45.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 763.455.561 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,3 (20.149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Löwenprinz Simba wächst als künftiger König heran, mit einem Vater, der ihm die Verantwortung für ein Gleichgewicht erklärt, das er noch nicht versteht. Sein Onkel Scar plant den Thron für sich, lockt Simba in eine Schlucht und tötet Mufasa vor den Augen des Kindes — mit der Behauptung, Simba trage die Schuld.
Simba flieht und wächst fern der Heimat bei einem Erdmännchen und einem Warzenschwein auf, unter einer Lebensregel, die jede Verantwortung ausschließt. Zurück kehrt er erst, als er erfährt, was aus dem Königreich unter Scar geworden ist. Der Film erzählt eine Herrschaftsfolge mit klaren Anleihen bei "Hamlet" und ist damit deutlich härter angelegt, als seine Musicalnummern vermuten lassen.
Entstehungsgeschichte
Innerhalb Disneys galt das Projekt lange als das unwichtigere: Die meisten erfahrenen Zeichner arbeiteten an "Pocahontas", das als der aussichtsreiche Film der beiden angesehen wurde. "Der König der Löwen" bekam vergleichsweise junge Kräfte und hieß in der Entwicklung lange "King of the Jungle" — bis auffiel, dass Löwen nicht im Dschungel leben.
Elton John und Tim Rice schrieben die Lieder. Hans Zimmer komponierte die Musik und arbeitete mit dem südafrikanischen Musiker Lebo M. zusammen, dessen Chorarrangements den Klang des Films prägen; die Eröffnung beginnt mit einem Zulu-Ruf, nicht mit Orchester.
Hinter den Kulissen
Für die Tierbewegungen brachte das Studio lebende Löwen ins Studio, damit die Zeichner Muskulatur und Gang aus der Nähe studieren konnten; zusätzlich reiste ein Team nach Ostafrika.
Die Gnu-Stampede war die technisch anspruchsvollste Sequenz. Ein eigenes Team arbeitete rund drei Jahre daran und entwickelte ein Programm, das mehrere hundert Tiere mit eigenständigen Wegen berechnet und in die gezeichneten Bilder einfügt — computergestützte Animation innerhalb eines handgezeichneten Films. Mufasas Tod war intern umstritten; es gab Bedenken, ob ein Kinderfilm den Tod eines Elternteils so unmittelbar zeigen darf.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 968 Millionen Dollar ein und war lange der erfolgreichste handgezeichnete Animationsfilm überhaupt. Er gewann zwei Oscars, für die Musik und für den besten Song.
Die Bühnenfassung von Julie Taymor, 1997 uraufgeführt, wurde zur weltweit umsatzstärksten Musicalproduktion überhaupt und spielt bis heute. Diskutiert wurde wiederholt die Ähnlichkeit zur japanischen Serie "Kimba, der weiße Löwe" aus den 1960ern; Disney bestritt eine Übernahme. Die Neuverfilmung von 2019 in fotorealistischer Computeranimation spielte kommerziell noch mehr ein, wurde aber kritisiert, weil die naturgetreuen Tiergesichter kaum Mimik zulassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matthew Broderick als Simba (voice)
- Moira Kelly als Nala (voice)
- Jeremy Irons als Scar (voice)
- Nathan Lane als Timon (voice)
- Ernie Sabella als Pumbaa (voice)
- James Earl Jones als Mufasa (voice)
- Robert Guillaume als Rafiki (voice)
- Rowan Atkinson als Zazu (voice)
- Whoopi Goldberg als Shenzi (voice)
- Cheech Marin als Banzai (voice)
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Verfügbarkeit
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