Der kleine Nick (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laurent Tirard |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-30 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 22.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 62.794.894 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.181 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Klasse erzählt ein Junge, dass sich zu Hause alles nur noch um das Neugeborene dreht, und als er bald darauf nicht mehr zum Unterricht erscheint, sind sich alle sicher: Die Eltern haben ihn im Wald ausgesetzt. Besonders aufgeschreckt ist der kleine Nick, denn er hat aus einem Gespräch seiner Eltern aufgeschnappt, dass seine Mama schwanger ist. Um demselben Schicksal zu entgehen, will er sich als perfektes Kind bewähren. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann, und weil das womöglich nicht genügt, soll sogar ein Gangster angeheuert werden, der den künftigen kleinen Rivalen entführt.
Entstehungsgeschichte
Laurent Tirard inszenierte den 2009 erschienenen Film, der im englischen Sprachraum „Little Nicholas" heißt. Maxime Godart spielt die Titelfigur, Valérie Lemercier und Kad Merad übernehmen Erwachsenenrollen, ebenso Sandrine Kiberlain. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, bei der Freigabe steht eine 0.
Hinter den Kulissen
Der Film ist Komödie und Familienfilm zugleich, und beides greift hier unmittelbar ineinander. Der Witz entsteht daraus, dass die Kinder aus wenigen aufgeschnappten Bruchstücken eine vollständige und vollkommen falsche Erklärung bauen, an die sie sich dann konsequent halten. Erzählerisch bedeutet das eine strikte Bindung an die Perspektive des Jungen: Das Publikum weiß früh, dass die Angst unbegründet ist, und sieht dennoch zu, wie sie immer aufwendigere Gegenmaßnahmen hervorbringt. Diese Schere zwischen dem, was tatsächlich geschieht, und dem, was die Figuren daraus machen, trägt die gesamte Anlage. Dass die Pläne dabei ins Absurde wachsen, gehört zur Logik einer solchen Sichtweise.
Einordnung & Wirkung
6,1 von 10 bei Stimmen im vierstelligen Bereich ergibt einen Wert leicht über der Mitte, wie er bei Familienstoffen häufig zustande kommt, die für ein bestimmtes Publikum gemacht sind und von diesem auch bewertet werden. 17 Jahre nach 2009 zeigt sich, dass die Stimmenzahl im deutschsprachigen Raum begrenzt geblieben ist. Innerhalb der Kinderkomödie steht der Film für die zurückhaltende Variante, die ihre Wirkung aus Missverständnissen bezieht statt aus Tempo.
Bilder







Besetzung & Stab
- Maxime Godart als Nicolas
- Valérie Lemercier als Nicolas's mother
- Kad Merad als Nicolas's father
- Sandrine Kiberlain als Teacher
- François-Xavier Demaison als Mr. Dubon, aka 'le Bouillon'
- Michel Duchaussoy als Director
- Daniel Prévost als Mr. Moucheboume
- Michel Galabru als Minister
- Anémone als Miss Navarin
- Louise Bourgoin als Florist
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Verfügbarkeit
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