Der junge Karl Marx (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Raoul Peck |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-02 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (332 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1844 hat Karl Marx sein deutsches Heimatland bereits hinter sich gelassen. Mit seiner Frau Jenny von Westphalen lebt er im Pariser Exil. Dort begegnet der 26-Jährige dem jungen Friedrich Engels, dem Sohn eines Fabrikanten.
Engels teilt Marx' Ansichten über das Proletariat und interessiert sich brennend für die industrielle Revolution, die in England gerade mit großer Wucht voranschreitet. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft. Gemeinsam entgehen sie immer wieder den Durchsuchungen der Polizei, setzen sich über Verbote und Zensur hinweg und arbeiten an ihrer Vorstellung von einem politischen Wandel der Machtverhältnisse. Aus diesen Gedanken formt sich Schritt für Schritt der Grundstein ihrer kommunistischen Lehre.
Entstehungsgeschichte
Raoul Peck führte Regie bei diesem Historiendrama aus dem Jahr 2017. Zur Besetzung gehören August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps und Olivier Gourmet. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren ist der Film bereits für ein junges Publikum zugänglich. Der englische Titel lautet „The Young Karl Marx“ und entspricht damit dem deutschen.
Hinter den Kulissen
Historie und Drama bilden eine naheliegende Verbindung für einen Stoff, der reale Personen in den Mittelpunkt stellt. Der historische Rahmen ergibt sich aus der Zeit um 1844, aus dem Exil in Paris und aus der industriellen Revolution in England. Das Drama entsteht aus der persönlichen Ebene, aus der Freundschaft zweier Männer und aus dem Druck, dem sie durch Polizei und Zensur ausgesetzt sind.
Die Anlage des Films konzentriert sich bewusst auf die jungen Jahre. Nicht das spätere Werk steht im Zentrum, sondern die Phase, in der Ideen entstehen, diskutiert und gegen Widerstände verteidigt werden. Der Titel betont diesen Blickwinkel. Auch Jenny von Westphalen gehört zu diesem Kreis, sodass die Geschichte nicht allein von zwei Männern erzählt, sondern von einem Umfeld, in dem politische Überzeugung und privates Leben eng verbunden sind.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 zeigt eine überwiegend positive Aufnahme. Grundlage sind einige hundert Stimmen, eine noch schmale, aber aussagekräftige Basis.
Neun Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Historiendramen, die sich einer bekannten Figur über ihre prägenden Anfänge nähern und politische Ideengeschichte als persönliche Geschichte erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- August Diehl als Karl Marx
- Stefan Konarske als Friedrich Engels
- Vicky Krieps als Jenny von Westphalen
- Olivier Gourmet als Pierre Proudhon
- Hannah Steele als Mary Burns
- Rolf Kanies als Moses Hess
- Niels-Bruno Schmidt als Karl Grün
- Alexander Scheer als Wilhelm Weitling
- Marie Meinzenbach als Lenchen
- Hans-Uwe Bauer als Arnold Ruge
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Verfügbarkeit
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