I Am Not Your Negro (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Raoul Peck |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-02-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.123.919 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (536 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Als der Schriftsteller James Baldwin 1987 stirbt, hinterlässt er ein unvollendetes Manuskript mit dem Titel „Remember This House“. Darin setzt er sich mit der Geschichte des Rassismus im modernen Amerika auseinander und greift auf persönliche Erinnerungen an drei Freunde zurück: die Bürgerrechtler Medgar Evers, Malcolm X und Martin Luther King, die alle drei ermordet wurden.
Der Dokumentarfilm arbeitet dieses Material auf und stützt sich dabei vor allem auf Baldwins eigene Worte. Die Auszüge aus dem Manuskript liest Samuel L. Jackson. Hinzu kommen Aufnahmen von Baldwins öffentlichen Auftritten im Fernsehen und auf Veranstaltungen der Bürgerrechtsbewegung sowie Ausschnitte aus jenen Hollywood-Filmen, die ihn inspirierten und antrieben.
Entstehungsgeschichte
„I Am Not Your Negro“ ist ein Dokumentarfilm von Raoul Peck aus dem Jahr 2017. Die Besetzung nennt Samuel L. Jackson als Sprecher sowie James Baldwin, Martin Luther King Jr. und Malcolm X, die durch Archivmaterial präsent sind. Der Film ist ab zwölf Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Themen Rassenpolitik, Gesellschaft und Rassismus sowie die Form des Interviews umreißen die Anlage: ein Essayfilm, der nicht nacherzählt, sondern eine Stimme sprechen lässt. Dass Baldwins Text von einem Schauspieler gelesen wird, während der Autor selbst in Archivaufnahmen zu sehen ist, verschränkt zwei Ebenen, das geschriebene und das gesprochene Wort.
Der Verweis auf die 1950er Jahre und die drei ermordeten Freunde geben dem Film seinen historischen Kern. Die Hollywood-Ausschnitte fügen eine dritte Ebene hinzu: die Bilder, mit denen Baldwin aufwuchs und gegen die er anschrieb.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 Punkten erreicht der Film eine deutlich positive Bewertung. Die Zahl der Stimmen bleibt mit einigen hundert überschaubar, der Wert ist damit ein klares, aber nicht breit abgestütztes Signal.
Neun Jahre nach 2017 steht der Film innerhalb des Dokumentarfilms für die Form, in der ein literarischer Text den Film strukturiert. Er ordnet sich damit weniger in die Reportage als in den Essayfilm ein, der Vergangenheit und Gegenwart des Rassismus über die Stimme eines einzelnen Autors verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Samuel L. Jackson als Narrator (voice)
- JoeyStarr als Narrateur (voix-off)
- Arnold Schwarzenegger als Self
- Billy Dee Williams als Self
- Rod Steiger als Self
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Verfügbarkeit
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