Der Duft des Goldes (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jérémie Rozan |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-07-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (291 Stimmen) |
Worum es geht
Chartres ist eine Stadt der klaren Verhältnisse: Oben die Breuils, die seit Generationen einen Parfümkonzern führen und damit auch die Geschicke der Stadt bestimmen. Unten Daniel Sauveur, der von kleinen Gaunereien lebt und den Reichtum der Familie zunehmend als persönliche Kränkung empfindet. Als ein gemeinsames Projekt mit seinem Jugendfreund von den Breuils sabotiert wird, kippt sein Groll in einen konkreten Plan. Er lässt sich in der Fabrik der Familie anstellen, gewinnt seine Kollegen für einen Diebstahl aus dem Inventar und verfolgt dabei ein größeres Ziel: die mächtigste Dynastie der Stadt zu stürzen. Wie weit ihn dieser Feldzug trägt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2023 und wurde von Jérémie Rozan inszeniert. Zur Besetzung gehören Raphaël Quenard, Igor Gotesman, Agathe Rousselle und Antoine Gouy. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Krimi und Drama passt zu einer Geschichte, die einen Rachefeldzug gegen eine reiche Familie erzählt, ohne dabei rein ernst zu bleiben. Ein Coup, der aus persönlicher Kränkung entsteht und über einen falschen Job in der eigenen Feindfabrik läuft, bietet Raum für komische wie für dramatische Zuspitzungen zugleich. Dass Daniel seine Kollegen erst überreden muss, mitzumachen, deutet an, dass der Film nicht nur Daniel selbst, sondern auch die soziale Schicht um ihn herum in den Blick nimmt – die Kluft zwischen Fabrikarbeitern und Fabrikbesitzern wird zum eigentlichen Motor der Handlung. Die Gegenüberstellung von Luxuswelt und Alltagsgaunerei liefert damit den erzählerischen Rahmen, ohne dass der Ausgang des Konflikts vorweggenommen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 sind erst wenige Jahre vergangen, sodass sich eine Einordnung in längerfristige Entwicklungen des französischen Genrekinos kaum treffen lässt. Innerhalb der Kombination aus Komödie, Krimi und Drama reiht sich der Film in eine Reihe von Geschichten ein, die soziale Ungleichheit über eine kriminelle Handlung verhandeln, ohne dass sich daraus bereits eine besondere Stellung ableiten ließe.
Bilder





Besetzung & Stab
- Raphaël Quenard als Daniel Sauveur
- Igor Gotesman als Scania
- Agathe Rousselle als Virginie
- Antoine Gouy als Patrick Breuil
- Nina Meurisse als Beatrice Breuil
- Grégoire Colin als Brice Nougarolis
- Youssef Hajdi als Ange
- Stéphan Wojtowicz als Jose Kowalski
- Slimane Dazi als Schumi
- Madeleine Baudot als Deborah
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