Der Brummbär (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pipolo |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
María arbeitet als Kellnerin in New York und ist frisch verheiratet, als sie ein Anruf ihres Mannes erreicht: Sie sollen über Nacht reich geworden sein, sie solle sofort nach Florenz fliegen. Kaum in Italien angekommen, ist von ihrem Mann jedoch keine Spur zu finden. María, in Geschäftsdingen alles andere als versiert, findet sich allein in einer fremden Stadt wieder und muss notgedrungen einem Anwalt vertrauen, den sie erst kurz zuvor kennengelernt hat. Widerwillig lässt sie ihn an ihrer Seite agieren, während die beiden gemeinsam nach dem verschwundenen Ehemann suchen. Wie diese Suche endet, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Der Brummbär“ entstand 1986 unter der Regie von Castellano und ist als Komödie angelegt. In den Hauptrollen sind Adriano Celentano, Debra Feuer, Jean Sorel und Mattia Sbragia zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft das Motiv der naiven Reisenden, die in eine fremde Stadt gerät, mit dem klassischen Verwicklungsmuster der Komödie: eine Ehe, die aus dem Ruder läuft, ein Ehemann, der abtaucht, und eine ungleiche Zweckgemeinschaft, die sich aus der Not ergibt. Dass María als geschäftlich unbedarft beschrieben wird und ausgerechnet an einen Anwalt gerät, deutet auf ein Spiel mit Rollenbildern hin, bei dem Naivität und Berechnung aufeinandertreffen. Der New Yorker Auftakt und der Schauplatzwechsel nach Florenz setzen zudem einen Kontrast zwischen amerikanischem Alltag und italienischem Lebensgefühl, der für die Situationskomik der Handlung genutzt wird. Die Besetzung mit Celentano als komödiantischem Zugpferd passt zu dieser leichten, auf Verwicklungen aufgebauten Anlage.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Der Brummbär“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein besonders breites Echo ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1986 sind inzwischen fast vier Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in eine ältere Phase der italienischen Filmkomödie einordnet. Innerhalb des Komödiengenres steht er für eine leichte, auf Verwechslung und Ortswechsel setzende Erzählweise, wie sie in dieser Zeit häufiger zu finden war, ohne dass die vorliegenden Zahlen einen besonderen Stellenwert innerhalb des Genres belegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adriano Celentano als Tito Torrisi
- Debra Feuer als Mary Cimino
- Jean Sorel als Giulio Machiavelli
- Mattia Sbragia als Capo della banda
- Angela Finocchiaro als Emilia
- Peppe Lanzetta als Malfattore
- Percy Hogan als malavitoso di colore
- Franco Diogene als controllore del treno
- Vincenzo De Toma als metronotte
- Francesco Scali als custode dell'obitorio
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Verfügbarkeit
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